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Hofstetten

11.06.2019

Viel Geld für die alte Schule in Hofstetten

Die alte Schule in Hofstetten wird derzeit umgebaut. Künftig finden dort unter anderem die Sitzungen des Gemeinderats statt und der Bürgermeister hat dort sein Büro.
Bild: Julian Leitenstorfer

Aktuell rechnet der Gemeinderat mit Gesamtkosten von 1,9 Millionen Euro. Wo das Geld sonst noch hingeht.

Über sechs Millionen Euro umfasst der Finanzhaushalt der Gemeinde Hofstetten in diesem Jahr. Besonders erfreulich für den Ort mit seinen Ortsteilen ist, dass die Einnahmen aus den Gewerbesteuern weiter steigen (siehe Infokasten). Geld kam auch aus Grundstücksverkäufen in die Kasse.

Es gab schon mal Kritik an der Kostensteigerung:

Die Kosten für den Umbau steigen

Geld, das auch wieder investiert wird. Wobei die Einnahmen nicht ausreichen werden und Hofstetten neben einer Entnahme aus den Rücklagen in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro auch noch eine Kreditaufnahme in Höhe von knapp einer Million Euro vorgesehen hat. Mit dem Kredit sollen vor allem die Kosten für den Neubau des Trinkwasserbrunnens sowie die Kosten für den Umbau der alten Schule gedeckt werden. Was die Gemeinde der bis ins Jahr 2020 geplante Umbau und die Sanierung der alten Schule in der Ortsmitte von Hofstetten letztlich genau kosten wird, ist noch nicht ganz klar. Bei den Planungen vor zwei Jahren war noch von 1,5 Millionen Euro die Rede.

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Die Trinkwasserversorgung wird erneuert

Da diverse Gewerke aber teurer sind als veranschlagt, liege die Summe inzwischen bei 1,9 Millionen Euro, sagt Bürgermeister Benedikt Berchtold auf Nachfrage des LT. Entsprechende Mittel für das Projekt sind für dieses und nächstes Jahr eingeplant. Für die Sanierung der „Alten Schule“ kann Hofstetten mit Zuweisungen vom Land in Höhe von rund 350000 Euro rechnen. Im Erdgeschoss des Gebäudes ist Platz für die Kirchenverwaltung vorgesehen, im Obergeschoss sind der Sitzungssaal für den Gemeinderat, das Büro für den Bürgermeister und eine kleine Teeküche geplant. Der Speicher im Dachgeschoss soll künftig das Archiv beherbergen.

Ein weiterer Brocken, den die Gemeinde schultern muss, ist die Erneuerung der Trinkwasserversorgung.

Dafür sind in diesem und nächsten Jahr insgesamt 1,7 Millionen Euro vorgesehen. Der neue Brunnen der Gemeinden Thaining und Hofstetten ist fertig. Er ist das jahrelang gesuchte „zweite Standbein“ für die gemeinsame Wasserversorgung. Jetzt muss der Brunnen in der Nähe des Weilers Ziegelstadel mittels einer gemeinsamen Leitung an die neue Verknüpfungsstation angebunden werden. Von dieser werden Rohre zu den Hochbehältern der Ortschaften verlegt.

Erheblich belasten wird die Kasse Hofstettens auch der bevorstehende Kauf eines Grundstücks für ein geplantes Neubaugebiet.

Dieser schlägt mit rund 900000 Euro zu Buche. Genauere Angaben wollte der Bürgermeister zu diesem Projekt gegenüber dem Landsberger Tagblatt nicht machen. „Das ist alles noch in der Schwebe.“

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