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02.03.2015

Vierheilig übernimmt von Winkler

Die CSU Utting hat ihren Vorstand neu gewählt (von links): CSU-Kreisgeschäftsführer Rainer Jünger, Claudia Sauter, Landtagsabgeordneter Alex Dorow, Michael Vierheilig, Hermann Bruckner, Alexander Noll und Ralph Seitz. 

Neuwahl beim CSU-Ortsverband Utting. Neuer Chef will den Altersdurchschnitt senken und neue Mitglieder gewinnen

Einen Führungswechsel hat es im CSU-Ortsverband Utting/Finning gegeben. Bei den Neuwahlen gab der bisherige Vorsitzende Klaus Winkler sein Amt ab. An seiner Stelle kommt Michael Vierheilig, der bislang einer der Stellvertreter war. Mit einer Enthaltung votierten die zwölf anwesenden Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im eigens geöffneten Casino im Augsburger Seglerclub für Vierheilig.

Winkler begründete seinen Rückzug vom Amt des Vorstandes damit, dass er seine gesteckten Ziele in seiner vierjährigen Amtszeit nicht erfüllen konnte, zudem habe er seinen beruflichen Mittelpunkt in München. Der CSU-Ortsverband habe derzeit 58 Mitglieder, der Altersdurchschnitt liege bei 62,3 Jahren. Im Durchschnitt hielten die Mitglieder der CSU bereits knapp 26 Jahre die Treue.

Aus der letztjährigen Kommunalwahl zog Winkler ein positives Resümee, da CSU-Bürgermeisterkandidatin Margit Gottschalk ein „ganz ordentliches Ergebnis“ erreicht habe. Man habe einen Sitz hinzugewonnen, ergänzte Alexander Noll, der die sechsköpfige Fraktion von CSU und Bürgerliste führt. Auch die Arbeit Gottschalks als Zweiter Bürgermeisterin würdigte er.

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Der neue Vorsitzende Michael Vierheilig ist 50 Jahre alt und wohnt mit seiner Frau und einem Kind seit 16 Jahren in Utting. Er engagiert sich bei den Maibaumfreunden und spielt in einer Uttinger Band. Als Ziel nannte Vierheilig, den Altersdurchschnitt senken zu wollen. Und man strebt das Ziel an, wieder mehr als 100 Mitglieder zu erreichen, wie dies einst in den 1970er-Jahren war, woran Udo Reich erinnerte. Außerdem steht in diesem Jahr noch ein Jubiläum an, denn der CSU-Ortsverband wird 70 Jahre alt.

Das Dorfleben ist Vierheilig ein großes Anliegen. „Utting darf nicht zu einer Schlafstadt werden“, sagte er. Ein Problem seien auch fehlende Räumlichkeiten für Veranstaltungen. So musste ein bereits organisierter Faschingsball dieses Jahr wegen Raumproblemen wieder abgesagt werden, berichtete Vierheilig.

Zum Thema Polizeibootshütte am Dampfersteg in Holzhausen hielt er sich noch bedeckt. Man müsse aber schon in Frage stellen, ob das Bootshaus an dieser Stelle notwendig sei, sagte er im Gespräch mit dem Landsberger Tagblatt.

Außerdem gewählt wurden Alexander Noll wie bisher und Neumitglied Ralph Seitz als stellvertretende Vorsitzende. Hermann Bruckner ist neuer Schatzmeister, er löst Hilde Noll ab. Schriftführerin blieb Claudia Sauter. Zu Beisitzern wurden Johanna Romann-Bals, Hilde Noll, Dr. Martin Schubert, Klaus Winkler und Karl Sauter bestimmt.

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