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31.03.2009

Vom Leidensweg Christi

Epfach (hewa) - Leben, Tod und Auferstehung als markante Punkte des Leidensweges Jesu Christi, beschrieben in Wort und Ton, präsentierte "Abodiacum Musicum Epfach" zum Passionssingen in der Pfarrkirche St. Bartholomäus. Die Sängerinnen um Anneliese Stanner zeichneten für diese Veranstaltung "nur" als Organisatoren verantwortlich und stimmten mit dem Dargebotenen die Besucher in der vollbesetzten Pfarrkirche auf das bevorstehende Osterfest ein.

Mit selbst verfassten Texten beschreibt Maria Schweiger das Leben des Jesus von Nazareth, erzählt von seinen Wundern und den Zweifeln, die über seine Person hereinbrechen. Sie begleitet ihn auf seinem Weg zum Kreuz, stellt flehentlich viele Fragen, die unbeantwortet bleiben, und dankt für die göttliche Liebe, die den Menschen zuteil wurde. Den so vorgegebenen Rahmen für die musikalische Interpretation des Leidenweges nutzen die Lechroaner Sängerinnen, die in der Folge einfühlsam von der Begegnung mit Maria singen und mit feinen Stimmen, sicher begleitet von der Lechroaner Saitenmusik, um die Erlösung bitten. Roland und Franz Böck, die Weißenseer Sänger, begrüßen und huldigen Maria mit einem sauber vorgetragenen Jodler. Sie besingen Jesus am Kreuze mit all seinen Wunden und bringen das Agnus Dei aus der Deutschen Messe zu Gehör. Ausdrucksstark setzen die Sänger des Männerchores Hohenfurch unter der Leitung von Franz Knopp mit ihren kräftigen Stimmen ein klangliches Gegenstück, wobei Erich Linder mit sicherer Bassstimme beim Solo im Pilatuslied imponiert. Den Klangteppich vervollständigen mit souveränem Spiel drei junge Musiker aus Epfach, das Edelholztrio, Katharina Landes, Fagott, und an den Klarinetten Katharina Klein und Tobias Eglhofer.

Zum Abschluss des stimmigen Passionssingens spendete Pater Arnold den Segen und bedankte sich für die Spenden, die zur Innenrenovierung der Pfarrkirche verwendet werden.

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