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16.10.2009

Von Landsberg nach Bamberg

Landsberg (lt) - Bei trübem Wetter startete der Gesangverein Frohsinn Landsberg in seinen dreitägigen Jahresausflug nach Bamberg. Hierzu folgender Bericht:

Bei der Begrüßung versprach 1. Vorstand Klaus Müller Wetterbesserung, die prompt nach ein paar Stunden eintrat. So konnte die Vormittagsbrotzeit am Autobahnparkplatz bei strahlender, milder Septembersonne eingenommen werden. Als erster Programmpunkt stand Forchheim, die alte Königsstadt und das Eingangstor zur Fränkischen Schweiz, auf dem Programm. Dort hatte man die Möglichkeit, die Altstadt mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern zu besichtigen, wobei vor allem das Rathaus begeisterte. Dann ging die Fahrt weiter nach Bamberg, wo eine Domführung stattfand. Aufmerksam wurde den Ausführungen gelauscht. Man betrachtete die Grabstätten des heilig gesprochenen Kaiserpaares Heinrich II. und seiner Gemahlin Kunigunde. Ebenso waren die Besucher vom mythischen Bamberger Reiter fasziniert, die älteste erhaltene mittelalterliche Plastik eines Reiters, um dessen Identität sich viele Vermutungen ranken. Aufmerksamkeit erregten zudem vier Männer, von denen sich drei davon plötzlich ausgestreckt vor den Bischofsstuhl legten.

Zum Abschluss ein Lied

So wurde man Zeuge einer Primizvorbereitungsprobe. Geehrt fühlten sich die aktiven Sänger, als sie zum Abschluss ein Lied in diesem ehrwürdigen Gebäude anstimmen durften. Ins Stadthotel zurückgekehrt vergnügten sich die Vereinsmitglieder bei einem bunten Abend, wobei lustige Sketche vorgetragen wurden. Am nächsten Morgen stand eine mehrstündige Führung durch Bamberg auf dem Programm. Die sehenswerte Altstadt besitzt den größten, unversehrt erhaltenen historischen Stadtkern in Deutschland und ist seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der Unesco eingetragen. Zwei Führern anvertraut, machte sich der Chor geteilt auf den Weg und wurde durch den herbstlichen Markt, vorbei an Wahlkampfveranstaltung mit von Guttenberg als Redner, über die Brücke zum Alten Rathaus, vorbei an Klein-Venedig hinauf auf den Domplatz geführt. Die danach zur freien Verfügung gestellte Zeit wurde von einigen für eine Dampferfahrt auf der Regnitz genutzt, andere verwöhnten sich kulinarisch, einige Chormitglieder stiegen auf den Michelsberg zum Kloster St. Michael. Vor dem Hochaltar befindet sich das Hochgrab des Heiligen Bischofs Otto I. Schon im Mittelalter krochen die Pilger gebückt durch eine darin eingelassene Öffnung. Diese soll bei Berührung mit dem Grab von Kreuzschmerzen befreien. Diese Möglichkeit wurde auch von den Chormitgliedern genutzt.

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Engelsgleiches Ave Maria

Zuletzt kamen sie in den Genuss eines engelsgleich gesungenen Ave Marias - die Probe für eine Hochzeit. Nach diesem Tag erwartete die Vereinsmitglieder ein reichhaltiges fränkisches Buffet. Die Abendgestaltung übernahm ein Alleinunterhalter, der schnell für eine fröhliche, ausgelassene Stimmung sorgte. Mitglieder des Chores gaben urige Gesangsstücke unter dem Beifall aller zum Besten. Nach einem gemütlichen Frühstück am nächsten Tag ging die Fahrt zurück nach Hause.

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