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Generalversammlung

21.05.2015

Von der Politik enttäuscht

Treffen der VR-BürgerEnergie mit 100 Besuchern

„Auch wir als Schule profitieren von der guten Idee, aus der Region, für die Region“, sagte Oberstudienrat Dietmar Bauer zur Begrüßung der Mitglieder von VR-BürgerEnerige in den Beruflichen Schulen Landsberg. Er hieß alle willkomen, die mit Engagement die zukunftsweisenden Aufgaben der Energiewende bewältigen wollen. Josef Spicker, Vorsitzender des Aufsichtsrates, übergab nach Bekanntgabe der Tagesordnung die Leitung des Abends an Vorstand Albert Rösch.

Vorstandsassistentin Sandra Hossinger wurde zur Schriftführerin und Manfred Doll, Bereichsleiter Kommunikation und Marketing der VR-Bank Landsberg-Ammersee zum Stimmenzähler berufen.

Landrat Thomas Eichinger war in wichtiger Mission zum Thema Asyl unterwegs, dessen Grüße überbrachte sein Stellvertreter Peter Ditsch, der den „wertvollen Beitrag“ lobte, den die VR-BürgerEnergie zur Energiewende leiste. 2013 habe der Landkreis bereits ein Konzept zum Klimaschutz vorgestellt, um eine 50-Prozent-Minderung des Co2-Ausstoßes zu erreichen. „Sonne und Wind schicken keine Rechnung“, so Ditsch.

Die sieben Fotovoltaikanlagen der Genossenschaft liefern mittlerweile Strom für mehr als 9000 Vierpersonen-Haushalte.

Mit Sorge verfolge er die Fokusverschiebung in der Politik, so Vorstandsvorsitzender Stefan Jörg, wo bereits getroffene Vereinbarungen nicht eingehalten werden. „Die Politik macht es uns nicht leicht, aber wir sind gut aufgestellt.“Mit immer höheren Hürden werde der regionale Gedanke ad absurdum geführt. „Wir wollen den Energieriesen und Global Playern nicht unseren schönen Landkreis überlassen.“

In seinem Bericht über das Geschäftsjahr gab Albert Rösch die erfreuliche Mitgliederentwicklung bekannt, waren es zehn bei der Gründung 2011, stieg ihre Zahl bis zum Mai dieses Jahres auf 283. Bei einem Anlagevermögen von zirka sieben Millionen und einem Umlaufvermögen von 223000 Euro auf der Aktivseite ergibt sich mit einer Bilanzsumme von fast acht Millionen Eurodas bisher beste Ergebnis.

2014 konnten drei Prozent Dividende ausgeschüttet werden. Da Vorstand und Mitarbeiter ehrenamtlich tätig sind, liegen die Personalkosten bei Null.

Rösch stellte die bereits geprüften Investitionsmöglichkeiten und Planungen vor und rechnet auch 2015 mit positiven Ergebnissen.

Auch die Verwendung des Jahresüberschusses genehmigten die Wahlberechtigten einstimmig, sowie die Entlastung des Vorstands und Aufsichtsrats.

Ebenfalls per Akklamation bestätigt wurden die Mitglieder des Aufsichtsrates Josef Spicker, Anton Siefer, Peter Fastl und Hans-Jürgen Rehberger.

In diesen sollte noch eine Frau gewählt werden. Da es keine weiteren Vorschläge gab, entschieden sich die Mitglieder mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung für Silvia Demmel aus Dießen, die sich für das Vertrauen bedankte und betonte, wie wichtig ihr der Ausstieg aus der Atomenergie sei.

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