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Region Ammersee

30.11.2017

Vorsicht: Falsche Polizisten rufen an

Falsche Polizisten haben am Ammersee-Westufer zahlreiche Senioren angerufen. Die echte Polizei warnt vor den Maschen der Betrüger.
Bild: Ulrich Weigel (Symbolbild)

Die dreiste Betrugsmasche ist zwar alt, aber wieder auf dem Vormarsch. In Utting und Schondorf rufen die Betrüger bei Senioren an. Die echte Polizei hat Tipps.

Die Polizei Dießen warnt vor Telefonbetrügern, die sich als Polizisten ausgeben. Am Mittwochabend teilten mehrere Personen aus Utting und Schondorf mit, dass sie von falschen Polizisten angerufen worden waren. Alle Angerufenen ließen sich jedoch nicht auf die Ausfragemasche ein und beendeten von sich aus das Gespräch, sodass es zu keinerlei Vermögensschaden kam.

Die Anrufe ereigneten sich in der Zeit zwischen 19.45 und 21.30 Uhr. Mindestens acht ältere Mitbürger wurden mit der erfundenen Geschichte, dass Einbrecher festgenommen und die Anschrift der Angerufenen bei diesen aufgefunden worden sein soll, konfrontiert. Hintergrund dieser Anrufe ist laut Polizei der Versuch, durch geschickte Gesprächsführung herauszufinden, wie die Vermögensverhältnisse sind und ob Wertgegenstände zu Hause aufbewahrt werden. Den Gaunern wurden jedoch diesbezüglich keine Auskünfte gemacht und die Gespräche allesamt durch die Senioren beendet. Statt dessen verständigten sie lieber die richtige Polizei.

Ziel solcher Anrufe ist es, Betrugs- oder Diebstahlstaten anzubahnen. In ähnlichen Fällen kam es in der Vergangenheit immer wieder auch zur Aushändigung hoher Bargeldbeträge.

Folgende Tipps hat die Polizei:

  • Seien Sie misstrauisch bei derartigen Anrufen.
  • Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben.
  • Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein.
  • Im Telefondisplay angezeigte Nummern können technisch manipuliert werden und sind kein Beleg für den tatsächlichen Anruf eines Polizeibeamten.
  • Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter.
  • Kontaktieren Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefonnummer, in eiligen Fällen auch unter der Notrufnummer 110. (lt)
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