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Landsberg

27.01.2020

Wahlkampf: So will OB Neuner bei den Bürgern punkten

Mathias Neuner beim Wahlkampfauftakt der Landsberger CSU.
Foto: Julian Leitenstorfer

Plus Oberbürgermeister Mathias Neuner lädt zum Auftakt des Wahlkampfs in die CSU-Lounge. Er serviert "OberBurger" und seine Pläne für Landsberg.

Wahlkampfauftakt bei der Landsberger CSU: Oberbürgermeister Mathias Neuner und seine Mitstreiter luden dazu in die CSU-Lounge in der Zederpassage in Landsberg ein. Unter dem Motto „CSU hört zu“ sind dort auch weitere Sprechzeiten für Bürger geplant. Neuner stellte seine Pläne für die Stadt vor, darunter ein großes Projekt auf der Bossewiese.

Mathias Neuner empfing seine Gäste bei „Sekt und OberBurger“, sprich Hamburger und Cheeseburger. „Jetzt geht es los“, gab der Oberbürgermeister den Startschuss für die Wahlkampfzeit. „#landsberglieben“ lautet auch weiterhin das Motto, mit dem die CSU um Wähler werben will. Neuner bekannte, dass er vor acht Jahren ein wenig naiv ins Amt gekommen sei. Er sei in so manches Fettnäpfchen getappt. „Politiker sein ist kein einfacher Beruf.“ Doch letztendlich sei es gut gelaufen, so Neuners Resümee, und er wolle sich weiter einsetzen für die Stadt, in der er geboren und aufgewachsen ist. Es sei gelungen, Landsberg dorthin zu bringen, wo es jetzt stehe. „Über 85 Prozent der Landsberger sind zufrieden.“ Finanziell hat sich die Stadt laut Neuner erholt, 15 Hektar an Grundstücken seien gekauft worden, Kindertagesstätten geschaffen worden und auch ein Pflegeheim unter der Leitung der Caritas.

Der Haushalt soll weiter konsolidiert werden

Was Mathias Neuner als weitere Erfolge seiner Amtszeit sieht, darüber informiert eine Wahlkampfbroschüre der CSU. Unter „Versprochen – Gehalten“ sind Punkte wie Bürgerbeteiligung, Schaffung von Wohnraum und die Sanierung des Haushalts aufgelistet. Und was steht weiter auf der Agenda der CSU? Neuner ging in kurzen Stichpunkten darauf ein, ausführlicher finden sich sieben Themenbereiche, die bearbeitet werden sollen, in der Broschüre: Der Haushalt solle weiter konsolidiert werden, in Sachen Mobilität solle weiter in den ÖPNV und in Radwege investiert werden. „Wir werden am Sportzentrum und am Bahnhof Parkhäuser bauen“, heißt es außerdem.

Der Stadtwald wird weiter zum Klimawald umgebaut und „Urban Gardening“, also gemeinsame gärtnerische Nutzung im städtischen Bereich, soll gefördert werden. Neuner verwies in diesem Zusammenhang auf das Projekt „Sonnenacker“ in Reisch, an dem CSU-Stadtrat Christian Hettmer beteiligt ist. Unter „Aktiv in Landsberg“ wird die Renovierung des Inselbads aufgelistet sowie die Planung für ein parkähnliches Sport- und Freizeitgelände auf der Bossewiese. In Sachen Sportzentrum verwies Neuner darauf, dass eine Dreifachturnhalle mit Parkhaus errichtet werden solle.

Mehr Betreuung für Kinder

Weiter ausgebaut werden soll das Angebot in der Kinderbetreuung, aber auch das Angebot in der Pflege. „Wohnen und Arbeiten“ ist ein wichtiger Punkt für Neuner, wobei es dabei die Herausforderung zu bewältigen gelte, „Flächen nicht zu versiegeln und trotzdem Wohnraum zu schaffen“.

Neben der CSU-Lounge, die zu bestimmten Sprechzeiten interessierten Bürgern offensteht, zählt die Feier zum 75-jährigen Bestehen des Kreis- und Ortsverbandes am 17. Februar im Stadttheater zu den Höhepunkten des Wahlkampfgeschehens für die CSU in Landsberg: Ministerpräsident Markus Söder hat sein Kommen angesagt.

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