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Unterdießen

26.10.2016

Warum ein französischer Ahorn in Unterdießen steht

Die Kleinen aus dem Kindergarten waren zusammen mit Susann Huttenloher (links) und Luise Vogel zumindest symbolisch an der Pflanzung beteiligt. Beobachtet werden sie dabei von Alexander Enthofer, Thomas Eichinger, Konrad Albrecht und Heinz Drott (hinten von links).

Am Tag des Baumes kommen 100 Teilnehmer auf die Schulwiese. Die Kinder rücken mit Sandkastenschaufeln an.

Trotz einer Häufung von Veranstaltungen war die Feier zum Tag des Baumes auf der Unterdießener Schulwiese sehr gut besuch. Rund 100 Besucher folgten den Ansprachen der Ehrengäste und ließen sich von Kreisfachberaterin Susann Huttenloher erklären, warum man einen französischen Ahorn ausgewählt hatte. Nicht mehr viel zu tun hatten die Kleinen aus dem Unterdießener Kindergarten mit ihren Sandkastenschaufeln. Denn der Baum selbst war von der Gemeinde bereits in den Tagen zuvor gepflanzt worden.

Zur Eröffnung ging Heinz Drott, der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege, auf die Bedeutung des Tag des Baumes ein. Während andere Veranstaltungen der Erinnerung gelten, weise diese in diese Zukunft. Ursprünge reichten bis in das Jahr 1805 nach Spanien zurück, in Deutschland sei er seit 1952 ein wichtiger Termin im Jahreslauf der Gartenbauvereine. Landrat Thomas Eichinger betonte die Partnerschaft, die zwischen Mensch und Baum bestehe. Dieser besitze mit seinen tief reichenden Wurzeln, seinem starken Stamm und seiner mächtigen Krone eine starke Symbolkraft. Die ortsbildprägenden Bäume seien von unseren Vorfahren gepflanzt worden, die damit Weitblick bewiesen hätten.

Unterdießens Bürgermeister Alexander Enthofer wünschte sich, dass der neugepflanzte Ahorn sehr lange steht und Luise Vogel stellte die Arbeit des örtlichen Gartenbauvereins vor. Das Rätsel der Baumwahl löste Susann Huttenloher. Man habe eine Art gewählt, von der man annehme, dass sie dem Klimawandel gewachsen sei und man sei gespannt darauf, die Entwicklung des französischen Ahorns an seinem Standort mitzuverfolgen. Pfarrer Konrad Albrecht segnete nicht nur den Baum sondern vor allem die Menschen, die unter im Ruhe suchten und sich dort an der Natur erfreuten.

Für einen Rahmen sorgte bei der Feier eine Abordnung der Musikkapelle von Unter- und Oberdießen. Zusammen mit Leiterin Julia Lisse führten kleine Gärtnerinnen und Gärtner aus dem Kindergarten ein Spiel auf. Die Unterdießener Viertklässler mit ihren Lehrerinnen Andrea Fitzpatrick und Diana Meltretter sangen das Lied „Mein Freund, der Baum“. Da der Ahorn dabei nicht vorkam, hatten sie eine Strophe neu dazu gedichtet. Ihren Abschluss fand die Veranstaltung mit Kaffe und Kuchen im Pfarrheim.

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