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Warum gibt es immer wieder Bahnprobleme?

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Kommentar Von Stephanie Millonig
24.01.2019

Vor allem die Bayerische Regiobahn sorgt im Landkreis Landsberg momentan für Schlagzeilen. Ein Kommentar von Stephanie Millonig.

Aktuell steht in der Region nicht die Deutsche Bahn, sondern die Bayerische Regiobahn (BRB) in der Kritik. Am Dienstag hatte ein Zug auf der Ammerseebahn zu wenig Kapazität, ließ um die 200 Schüler am Bahnsteig stehen und in Kaufering sieht so mancher Pendler den BRB-Zug Richtung Landsberg nur noch von hinten. Der Ärger über derartige Vorfälle ist begreiflich. Wer steht schon gerne bei minus fünf Grad an einem zugigen Bahnhof und wartet?

Das System ist sehr störanfällig

Aber die BRB ist eingebettet in ein insgesamt recht störungsanfälliges System, wie die anhaltende Kritik an der Deutschen Bahn auch aus der Politik zeigt. Es läuft nicht rund bei der Bahn und auf den Bahngleisen. Die derzeit den Landkreis betreffenden Vorfälle passen aber nicht ganz in das Schema: In Kaufering ist Baustelle und Baustellen sorgen immer für Beeinträchtigungen – egal ob im eigenen Haus, auf der Straße oder auf den Gleisen. Im Fall der wartenden Schüler ist sicherlich die BRB alleine verantwortlich, aber dass Fahrzeuge technische Probleme haben, kommt natürlich vor.

Bleibt abzuwarten, wie es mit dem Service der BRB weitergeht. Auf der Ammerseebahn hatte das Unternehmen einen guten Ruf, es wäre vor allem für die Pendler schön, wenn sich daran nichts änderte.

Der Artikel zum Kommentar: Wenn der Zug bereits voll ist: Hunderte Schüler kommen zu spät

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