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Landsberg

20.12.2020

Was gerade im Landsberger Stadtmuseum passiert

Das Neue Stadtmuseum in Landsberg soll saniert werden.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Seit Jahren wird über die Sanierung des Neuen Stadtmuseums in Landsberg diskutiert. Die Leiterin gewährt einen Einblick hinter die Fassade.  

Wenn es um Projekte geht, die geschoben werden können, um Geld zu sparen, dann war in Landsberg auch von der Sanierung des Neuen Stadtmuseums die Rede. Doch Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) machte immer wieder deutlich, wie wichtig ihr diese Maßnahme ist. Die SPD-Fraktion im Stadtrat sah sich gar veranlasst, in einer Pressemitteilung dem Stadtmuseum Rückendeckung zu geben. Doch was tut sich gerade im Stadtmuseum? Sonia Fischer, die Leiterin, gewährt einen Blick hinter die Fassade des Gebäudes.

Im November sei das Stadtmuseum zur Baustelle geworden. Statische Untersuchungen hätten nicht nur die Öffnung von Böden und Decken erfordert, sondern auch den Abbruch sämtlicher Dacheinbauten. Zum Schutz der Stufen, Geländer und Türen mussten das Treppenhaus sowie die wertvollen Terrazzoböden mit Malervlies und USB-Platten abgedeckt werden, sagt Sonia Fischer. Nun seien alle Verkleidungen, Zwischenwände und Leitungen entfernt. „Der Rückbau ist abgeschlossen und legt den Dachstuhl in seiner ganzen Größe und Erhabenheit frei.“ Anfang 2021 könne auch dort vermessen werden und es ließen sich an den Holzbalken eventuelle Schäden ablesen.

Im freigelegten Dachstuhl im Neuen Stadtmuseum ist unten rechts noch ein Auslassgitter der alten Lüftungsanlage zu erkennen.
Bild: Stadt Landsberg

In einem kurz vor dem Abschluss stehenden, zweistufigen VGV-Verfahren (Vergabe öffentlicher Aufträge nach der Vergabeordnung) wurden die Ausstellungsgestalter ermittelt. Nach dem Teilnahmewettbewerb waren laut Fischer fünf Büros eingeladen, ein Angebot abzugeben, das unter anderem einen Lösungsvorschlag zu vorgegebenen Ausstellungsthemen beinhalten sollte. Die Angebote seien mittlerweile von einer Jury aus Vertretern der Kulturabteilung, des Stadtrats sowie der Landesstelle für die nicht staatlichen Museen in Bayern bewertet worden. Dem Stadtrat werde Mitte Januar die Vergabe zur Entscheidung vorgelegt.

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