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Kultur

24.06.2020

Was kostet die Sanierung?

Die Sanierung des Neuen Stadtmuseums war erneut Thema in einer Sitzung des Landsberger Stadtrats.

Der Stadtrat vergibt die Planungen für das Neue Stadtmuseum. Wie es mit der Landesausstellung weitergeht

Ein Augsburger Architekturbüro wird mit den Planungen für die Sanierung des Neuen Stadtmuseums in Landsberg beauftragt. Für das zu berechnende Architektenhonorar wird von Sanierungskosten in Höhe von 5,5 Millionen Euro ausgegangen. Noch nicht entschieden ist, ob im Jahr 2024 die Landesausstellung nach Landsberg kommen kann.

Ulla Höß vom städtischen Hochbauamt sagte in der jüngsten Stadtratssitzung, dass die angenommenen Sanierungskosten nur eine sehr grobe Schätzung seien. „Es könnten auch 4,5 Millionen Euro sein.“ 700000 Euro sind als Architektenhonorar für alle Leistungsphasen angesetzt. Unter anderem Christoph Jell (UBV) brachte zum Ausdruck, dass das historische Gebäude – es beherbergte einst das Gymnasium der Jesuiten – auf jeden Fall saniert werden muss. „Es darf nicht weiter Schaden nehmen.“

Christian Hettmer ( CSU) wollte wissen, ob für die Landesausstellung zusätzliche Kosten (zum Beispiel Brandschutz oder Statik) entstünden. Ulla Höß sagte, dass das Gebäude in seiner Funktion als Museum saniert wird und es für die Landesausstellung keine Änderung brauche. Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) fügte an, dass die Museumsvitrinen sehr schwer seien und große Anforderungen an die Statik stellten.

Für die Sanierung sei geplant, einen Projektsteuerer zu benennen, der ständig vor Ort sein könne und ein Auge darauf habe, „dass die Kosten nicht davonlaufen“. Wie realistisch es ist, die Landesausstellung 2024 nach Landsberg zu holen, wird sich laut Doris Baumgartl erst zeigen, sobald der Planer einen Bauzeitenplan vorgelegt hat.

22 Architekturbüros hatten sich für die Aufgabe beworben, fünf waren zu Gesprächen eingeladen worden. Stadtplanungsreferentin Petra Ruffing (CSU) berichtete, dass sie die jetzt beauftragten Architekten als sehr engagiert und begeistert von der Aufgabe erlebt habe. Eine energetische Sanierung des Gebäudes ist laut Höß wegen bauphysikalischer Gegebenheiten kaum möglich, diskutiert werden könne höchstens ein Anschluss an die Hackschnitzelanlage der Stadtwerke.

Der Stadtrat entschied einstimmig, ein Augsburger Architekturbüro zu beauftragen. Sobald nach der Leistungsphase drei die Kostenberechnung vorliegt, wird die Sanierung Neues Stadtmuseum wieder im Stadtrat behandelt und ein Grundsatzbeschluss gefasst. (smi)

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