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01.09.2018

Was sagen die User zum Mohren?

Beispielsweise in Augsburg gibt es Diskussionen um den Namen des Hotels „Steigenberger Drei Mohren“. Unser Foto zeigt den Hotelgasthof „Mohren“ in Landsberg.
Bild: Thorsten Jordan

Namen wie der des Landsberger Traditionsgasthofs sorgen mancherorts für Diskussionen. Unsere Leser sparen nicht mit Kritik

Es war das Thema bei unseren Lesern im Internet: Darf ein Unternehmen heute noch „Mohr“ im Namen haben? Nach einer Online-Petition der Augsburger Jugendgruppe von Amnesty International zur Umbenennung des Hotels „Steigenberger Drei Mohren“ hat sich das LT erkundigt, wie die Namensgebung beim Hotelgasthof „Mohren“ am Hauptplatz gesehen wird.

„Wenn das Wort abwertend gemeint gewesen wäre, hätte man wohl kaum einen Gasthof, eine Apotheke etc. danach benannt“, schrieb beispielsweise unser Leser Oliver C. Grüner bei Facebook. Herodion Gaudi pflichtete ihm bei: „Das ist sicherlich richtig! Für die Aktivisten der Political Correctness ist das aber völlig egal: Hauptsache, die ’Mohren’ kommen weg! Welche Anmaßung, welch Unsinn!“

Für die Jugendorganisation von Amnesty International hagelte es böse Kommentare. „Oh nein. Wieder so eine Jugendgruppe....lasst sie doch die Petition starten. Wo ist das Problem bei dem Namen von dem Hotel?“, meinte etwa Thorsten Tizianel. Deutlicher wurde da Hans Ostermair: „Gnade uns Gott, sollten diese selbst ernannten Amnesty-Wichtigtuer mit ihren moralinsauren Ansichten jemals politisch was zu melden haben. Anscheinend zählt bei denen nur deren realitätsferne Sicht auf die Dinge. Hauptsache, sie sind wieder mal in den Medien und können ihre verquasten Gedankengänge auf diese Weise unters Volk bringen. Und manche Menschen fallen auf diesen Schwachsinn auch noch rein.“

Unser Leser Florian Schaller sprach an die Starter der Augsburger Online-Petition sogar eine Empfehlung aus: „Hat die Jugend von heute keine anderen Hobbys? Feuerwehr, THW, BRK kann ich empfehlen, um wirklich was zum Positiven zu bewirken!“ Tamara Kauth nahm das Thema mit Humor: „Vorgestern lauf ich noch vorbei und sag mal: Sehen wie lange du noch so heißt.“ (wimd)

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