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Weihnachten und die Hoffnung in diesen Zeiten

Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
23.12.2020

Plus Weihnachten steht bevor und viele hoffen auf bessere Zeiten. Und es gibt trotz aller Probleme immer Menschen,  die uns Hoffnung geben. Ein ruhiges Weihnachtsfest wünscht LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger.

Es ist heuer ein außergewöhnliches Weihnachten. Vielen, denen sonst die hektischen Tage vor Heiligabend auf die Nerven gehen, ist es jetzt doch ein bisschen zu ruhig. Viele haben Angst um ihre Angehörigen und ihre Freunde. Und Menschen, die gerade in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind, denen sollte unser ganzes Mitgefühl und unsere Aufmerksamkeit – soweit möglich – gelten. Denn sie sind im Moment die eigentlichen Leidtragenden der Pandemie. Sie gilt es, zu schützen und zu begleiten in diesen für sie einsamen und schweren Tagen.

Die Krankheit auch ernst nehmen

Auch der Einzelhandel und die Wirtschaft leiden, und ob hier wirklich alles richtig und effizient gelaufen ist, das bezweifeln viele und so kommt zu der Angst vor der Krankheit auch noch die Angst vor der wirtschaftlichen Pleite. In Landsberg gibt es viele Betriebe, die am Rande ihrer wirtschaftlichen Existenz stehen und trotzdem warnen sie vor einem sorglosen Umgang mit dem Virus. Manuela Sauter, Wirtin in Landsberg, machte das in einem Statement ganz deutlich und sorgte so für Aufsehen und auch für Respekt. Denn mehr als normale Warnungen es können, machte sie deutlich, wie ernst man diese Krankheit nehmen muss.

Eine schöne Geste

Auch Gaststätten und Bars haben schwere Zeiten und versuchen es mit To-Go und vielem anderen. Das macht in diesen Zeiten Mut, viele kämpfen und geben nicht auf. Ein schönes Zeichen ist es auch, dass beispielsweise die Landsberger „Stufe 15“ an diejenigen denkt, die noch schwächer sind, und zusammen mit Caritas und der Herzogsägmühle kostenloses Essen an Heiligabend ausgibt. Ein Tropfen auf dem heißen Stein? Nein, es ist viel mehr als das. Es ist ein Hoffnungsschimmer und eine schöne Geste, wenn Menschen in schweren Zeiten nicht nur an ihr eigenes Wohl denken, sondern auch an die, denen es noch schlechter geht.

Das Landsberger Tagblatt wünscht Ihnen allen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und dankt Ihnen für ihre Treue und allen Einsatzkräften und Helfern für ihr großes und mutiges Engagement. Bleiben Sie gesund!

Ihre Alexandra Lutzenberger

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