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30.08.2007

Weilheimer Kapellen im Mittelpunkt

Weilheim (lt) - Zum Tag des offenen Denkmals (er steht heuer unter dem Motto "Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten" organisiert die Stadt Weilheim am Sonntag, 9. September, eine geführte Fahrradtour. Dabei werden ab 10 Uhr (Treffpunkt Angerkapelle) Kapellen und Kirchen angesteuert:

Angerkapelle: Die Kapelle diente Trauernden auf dem Weg zum Friedhof als Andachtskapelle, 1805-1876 wurde sie auch als Leichenhaus genutzt;

Friedhofskirche St. Salvator und St. Sebastian: Die Kirche geht auf die Stiftung durch eine Witwe im Jahr 1449 zurück, Erweiterungen und Ausstattung stammen aus dem 16. Jahrhundert;

Kapelle Heiland in der Rast, Johann-Baur-Straße: Der ursprüngliche Holzbau wurde 1724 gemauert;

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Kapelle St. Agatha: Diese Kapelle neben der Stadtpfarrkirche St. Pölten dürfte im 15. Jahrhundert errichtet worden sein, frühbarocker Schwarz-Gold-Altar;

Filialkirche Heilig Kreuz, Fischergasse: Die Kirche wurde 1638 errichtet;

Töllernkirche St. Johannes Baptist und St. Johannes Evangelist: Östlich des Leprosenhauses wurde die Töllernkirche 1409 gebaut, deren Name auf den Edelsitz der Herren von Tolern zurückgeht. Auf dem dortigen früheren Friedhof wurden Leprakranke und Hingerichtete bestattet;

Wegkapelle Unterhausen (Mitte 17. Jahrhundert);

Pfarrkirche Mariä Heimsuchung Unterhausen: Eine erste Marienkirche ließen 1350 die Edlen von Schondorf errichten. Die heutige Gestalt geht weitgehend auf die Erweiterung 1487 und die Umgestaltungen 1657 und 1773 zurück;

Eisvogelkapelle, Römerstraße: Der Name der im 18. Jahrhundert errichteten Kapelle bezieht sich auf die Familie, der das Grundstück gehört, auf dem sie steht;

Filialkirche St. Johannes der Täufer, Deutenhausen: Die Errichtung dürfte um 1083 erfolgt sein, Veränderungen folgten um 1500 (Ausmalung und Einwölbung des Chors); 1668 (Erweiterung der Fenster), 1709 (Umgestaltung des Langhauses) und 1788 (Turmerhöhung);

Pfarrkirche St. Michael, Marnbach: Vom 1324 geweihten Bau ist nur noch der Turm vorhanden, das Langhaus wurde aufgrund der Schäden im Dreißigjährigen Krieg 1673/86 neu errichtet.

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