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Verkehr

30.01.2021

Weniger Autos

Die Initiative mobi-LL setzt auf eine neue App und startet eine Umfrage

Staus in der Katharinenstraße oder der Augsburger Straße in Landsberg gehören zum Alltag. Und auch in anderen Gemeinden im Landkreis nimmt der Verkehr zu. Denn noch immer setzen die Bürger auf das eigene Auto, wenn es um das Thema Mobilität geht. Das will die unparteiliche Initiative mobi-LL ändern und stellt ihr Konzept vor.

Eine Mobilitätsapp, die die Flexibilität in den Mittelpunkt stellt, soll spontane Fahrgemeinschaften vermitteln – für Pendler, für ältere Menschen, aber auch für Jugendliche, die derzeit aufs Mamataxi angewiesen sind. „Wir sind so weit, dass wir in die Umsetzung gehen könnten“, sagt Sabine Pittroff, Mitinitiatorin von mobi-LL. Eine solche App sei für Android-Smartphones und iPhones einsatzreif entwickelt.

Damit das Projekt, das nach dem Ende der coronabedingten Mobilitätsbeschränkungen in die Pilotphase gehen soll, möglichst passgenau die Bedürfnisse der Bürger trifft, hat das ehrenamtliche Team von mobi-LL eine Online-Umfrage gestartet. Welche Verkehrsmittel nutzen die Menschen zwischen Lech und Ammersee heute? Wie stellen sie sich ihre künftige Mobilität vor? Worauf kommt es ihnen besonders an?

Die Umfrage, die noch bis Mitte Februar läuft, ist auf der Internetseite von mobi-LL zu finden (https://www.mobi-ll.de) und richtet sich an Verkehrsteilnehmer aller Generationen, von der Jugend bis zu deren Großeltern – egal, ob sie (schon) ein Auto haben oder nicht (mehr). „Die Digitalisierung bietet uns die Chance, nach der Corona-Krise nicht einfach so weiterzumachen wie vorher, sondern dank innovativer Mobilitätsangebote schnell, bequem und klimaschonend ans Ziel zu kommen“, sagt Sabine Pittroff von mobi-LL. (lt)

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