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Dokumentation

09.05.2015

Wenn Geschichte sichtbar wird

Sie sind Teil des Organisationsteams, das die Ausstellung über die Scheuringer Ortsgeschichte erstellt hat: Iris Finsterer, Bettina Hein-Köhler und Lothar Raschka (von links).
Bild: Organisationsteam

Die erste Ausstellung über das Scheuringer Dorfleben ist vorüber. Sie soll aber kein Einzelfall bleiben

Das Organisationsteam der Teilnehmergemeinschaft Dorferneuerung Scheuring hat eine Fotoausstellung über längst vergangene Zeiten erstellt (LT berichtete). Aufgrund schlechter Witterung musste die Ausstellung vom geplanten Ort, dem Biergarten des Gasthauses Klarer, in den Schulungsraum des Feuerwehrhauses verlegt werden, zumal auch die Feuerwehr gezwungen war, ihre traditionelle Maifeier dort stattfinden zu lassen.

Große Einzelabzüge und zu einzelnen Themen erstellte Bildcollagen kamen auf Stellwände und wurden mit Texten versehen, die den interessierten Besuchern einen Einblick in den Wandel des Dorfes von 1900 bis 1998 gewährten. Themenbereiche wie Dorfansichten, Handwerk und Gewerbe, Bau des Lechwehrs, Brauchtum und Festumzüge und vieles mehr waren in mehr als 160 Bildern zusammengestellt. Der Vorteil, dass der Schulungsraum über einen Beamer verfügt, veranlasste die Organisatoren dazu, die Bilder als Diashow auf eine große Leinwand zu projizieren, sodass sich Besucher durchaus die Zeit nehmen konnten, sich wie im Kino zu fühlen und dabei Erinnerungen vorbeiziehen zu lassen.

Um die Mittagszeit bis zum Ende der Ausstellung war der Raum stets gut besucht. „Es war interessant festzustellen, mit welcher Freude Besucher die Fotos kommentierten und dabei fachsimpelten, wer darauf zu sehen ist und wo bestimmte Ereignisse stattgefunden haben“, resümierte Mitinitiator Lothar Raschka. Die Schau hat sich so zu einem Begegnungstag entwickelt. So erfuhr das anwesende Organisationsteam auch viel über bis dahin offene Fragen, die nun verarbeitet werden sollen. Dabei bekam das Team große Anerkennung für die geleistete Arbeit. In Form von Notizzetteln hatten einige der Gäste ihre Eindrücke an die Stellwände geheftet. Ein junges Mädchen der insgesamt mehr als 150 Besucher schrieb: „sooo schöne Bilder sind das – eine wirklich gute Idee!“ Und eine ältere Besucherin, die extra von ihrem Wohnort in ihren Geburtsort angereist war, schrieb: „Man kann sich heute wunderbar an die gute alte Zeit erinnern!“ Das Organisationsteam hofft nun, dass durch die Fotoausstellung weitere Bilder von Bürgern bereitgestellt werden, die zur Erweiterung der Sammlung beitragen. (lt)

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