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Kaufering

16.04.2018

Wenn Schüler gemeinsam musizieren

Unter dem Dirigat von Nicole Mader eröffnete das Sinfonische Blasorchester das Konzert in der Lechauhalle Kaufering. Einen Tag später waren die Musiker in Landsberg zu Gast.
Bild: Hertha Grabmaier

Vier Schulen, ein Ensemble: Knapp 80 Schüler zeigen in Landsberg und Kaufering, was sie können.

„Schulen sollen Herz und Verstand bilden.“ Mit diesen Worten überbrachte der Ministerialbeauftragte Ernst Fischer die Grüße des neuen Bildungsministers Bernd Sibler. Dieser freue sich über das bayernweit einmalige Projekt, bei dem Schüler der Realschulen aus Kaufering, Landsberg und Schongau sowie der Fachoberschule Landsberg gemeinsam musizieren.

Auf die Konzerte haben sie sich intensiv vorbereitet

In der Lechauhalle Kaufering begrüßte der Schulleiter der dortigen Realschule, Peter Adam, die Akteure, Besucher und zahlreiche Ehrengäste, den Enkel des Namensgebers der Landsberger Realschule, Gerhard Winklhofer, und Walter Edelmann, den Urvater der beliebten Schülerkonzerte. Tags darauf war die Johann-Winklhofer-Realschule Gastgeber in der Sporthalle des Schulzentrums.

Fast 80 Musizierende hatten sich eine Woche lang mit ihren Musiklehrern und externen Dozenten in Marktoberdorf intensiv vorbereitet und mit „Legenden-Legend-Air“ ein anspruchsvolles Programm moderner sinfonischer Blasmusik erarbeitet, für das Nicole Mader, Alexander Kaltner und Tobias Roth abwechselnd den Dirigentenstab übernahmen und die Schüler der Kunstklasse 9a ein extravagantes Plakatkunstwerk geschaffen hatten.

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Auch der Herr der Ringe ist dabei

Gefühlvolle Soli, perfektes Zusammenspiel und enorme Vielseitigkeit wurden mit großem Applaus belohnt. Die Moderation übernahmen Sarah Wolf und Benedikt Mayr. Zum feierlichen Auftakt erklang die „New Festival Music“, die Markus Götz mit einem moderaten Schwierigkeitsgrad komponiert hatte. Eindrucksvolle Fanfarenklänge eröffneten die „Highland Legend“ von John Moss und nicht nur die anmutigen Klarinettenklänge sorgten für typisch schottische Dramatik. In den Untergrund der Pariser Oper entführten romantische Passagen aus „The Phantom of the Opera“, wohl eines der beliebtesten Musicals von Andrew Lloyd Webber.

Nicht nur an die Helden großer Kriege, sondern auch an die des Alltags erinnerte mit einfühlsamen Tönen „Remembering the Fallen Ones“ von Thomas Murauer. Wunderbare, geheimnisvolle Solopartien erklangen in der Kurzversion der Sinfonie „The Lord of the Rings“. Auch der zauberhafte Soundtrack aus dem Kinohighlight „The Magic of Harry Potter“, in dem die Blech- und Holzblasinstrumente in einen stimmigen Konsens traten, begeisterte das Publikum.

Der King macht den Abschluss

Nach der „Bohemian Rhapsody“ von Queen bedankte sich Peter Adam mit Geschenken bei allen Lehrern und externen Dozenten für das Engagement bei der Verstärkung des Orchesters. Von „Dancing Queen“, „Mamma Mia“, Fernando“, „The Winner takes it All“ und dem wunderbaren Medley „Abba Gold“ waren die Zuhörer begeistert. Als Zugabe gab es den Superhit von Adele aus dem James Bond Film „Skyfall“ in einer gefühlvoll instrumentierten Bearbeitung. Die Besucher wollten noch mehr und nach „Graceland Memories“, sechs Songs des „King of Rock ‚n‘ Roll“ Elvis Presley, arrangiert für Blasmusik, standen alle in der Halle.

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