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Landsberg

13.07.2017

Wer bekommt den Ellinor Holland Kunstpreis?

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Im Stadttheater findet am 16. September wieder die Ellinor-Holland-Kunstpreisverleihung statt. Im Foyer hängen die Fahnen der bereits preisgekrönten Landsberger Events.
Bild: Thorsten Jordan

In diesem Jahr dreht sich alles um die Welt des Kinos. Nominiert sind das Filmforum, das Olympia Filmtheater und das Independent Filmfestival Snowdance. Preisvergabe ist am 16. September in der Langen Kunstnacht.

Das Kino hat die Menschen schon immer fasziniert. Und in seiner Entwicklung schreitet es rasant voran. Ob nun 3-D oder mit wackelnden Stühlen. Das Erlebnis Kino wird näher und direkter. In Landsberg gibt es zwei besondere kleine Kinos und einen besonderen Filmemacher, die sich in der Welt der großen Kinos behaupten konnten. Sie sind in diesem Jahr für den Ellinor Holland Kunstpreis nominiert, der am Samstag, 16. September, im Rahmen der Langen Kunstnacht im Landsberger Stadttheater verliehen wird.

Kurt Tykwer (Filmforum), Rudolf Gilk und seine Frau Klara (Olympia Filmtheater) und Tom Bohn (Independent Filmfestival Snowdance) haben es in vielen Jahren ihrer Arbeit geschafft, Landsberg in der Filmbranche ein wenig bekannt zu machen. Das Olympia-Kino von Rudolf Gilk und seiner Frau Klara gibt es seit 1937 (seit 87 unter der Gilk’schen Führung) und seit einigen Jahren bieten sie besondere Filme auch am Sonntag Mittag an. Arthouse-Filme, die nicht immer das große Publikum finden, aber in Landsberg seit Langem viele Liebhaber haben. Bekannt und beliebt ist seit Langem der Kinosommer am Roßmarkt.

Kurt Tykwer hat vor 2007 das Filmforum in Landsberg im Stadttheater gegründet. Seit 2014 ist es ein kommunales Kino. Tykwer sieht das Medium Film als Kunstwerk, als Diskurs und emotionales Erlebnis. Er steht für Künstlerfilme, die großen Klassiker, Literatur- und Theaterverfilmungen, aber auch neues deutsches und internationales Kino. Kino ist seine Leidenschaft – seine ganze Familie lebt sie mit, besonders sein Sohn Tom Tykwer, der ein bekannter Filmproduzent und Regisseur ist. Tom Bohn ist Regisseur, Autor und in Landsberg seit vier Jahren vor allem als der künstlerische Leiter des Independent Filmfestivals Snowdance bekannt. Er liebt unabhängiges Kino, Filme, die man so nicht im Fernsehen sieht, weil die öffentlich-rechtlichen Sender sich das nicht trauen.

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Allen dreien ist die große Liebe zum Film, aber auch zu ihrem Publikum gemeinsam. Denn sie schätzen den familiären Charakter, den die Stadt Landsberg bietet. Alle drei sind für den Ellinor Holland Kunstpreis nominiert. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert und wird wie immer im Rahmen einer Benefizgala im Landsberger Stadttheater verliehen. Eine Jury mit Fachleuten aus dem Kinobereich wird die Preise vergeben. Neben dem Ellinor Holland Kunstpreis gibt es den Preis der VR-Bank Landsberg-Ammersee zu vergeben (1000 Euro) und heuer erstmals einen Preis, den Gerhard Klos (Allianz) stiftet (1000 Euro).

Damit in diesem Jahr das Rahmenprogramm ebenfalls zum Kino passt, werden Landsberger Künstler die Benefizgala mit Musik, Tanz und Lesungen aus dem Filmbereich gestalten. Tom Bohn wird aus seinem ersten Roman lesen – ein Psychothriller – und Konstantin Moreth, Anna Maria Johannes, Ulrike Ahrens werden jeweils eine besondere Performance liefern. Johannes tanzt nach der Filmmusik von Michael Lauterbach, Ulrike Ahrens wird einen Einblick in die Welt der Musicals geben – und Konstantin Moreth wird zeigen, dass er schauspielen und singen kann. Eröffnen wird den Abend der Musikverein Penzing. Schon im Foyer werden live bekannte Filmmusikklassiker gespielt – und das Publikum mit in den Theatersaal begleiten. Durch den Abend führt – wie immer – Landrat Thomas Eichinger. Und es gibt den einen oder anderen Überraschungsgast in Sachen Film. Für den Ellinor Holland Kunstpreis beginnt die Kunstnacht bereits am Donnerstag, 14. September.

Sechs Filme sind vor der Kunstnacht zu sehen

Die beiden Kinos und Snowdance stellen je zwei ihrer Filme vor, und diese sind bereits am Donnerstag und Freitag vor der Langen Kunstnacht im Olympia Filmtheater, im Altstadtsaal der VR-Bank und im Stadttheater in voller Länge zu sehen.

Im Theater sehen Sie dann während der Preisverleihung nur kurze Ausschnitte. Die genauen Daten für die Filme werden noch bekannt gegeben. Das Filmforum zeigt „Ich, Daniel Blake“ und „Kinder des Olymp“, im Olympia Filmtheater sind „Der wunderbare Garten der Bella Brown“ und „Toni Erdmann“ zu sehen und Tom Bohn zeigt seinen Film „Black Wedding“ und den seines Festivalpräsidenten Heiner Lauterbach, „Harms“. Im Foyer und im Altstadtsaal sind Filmplakate, Fotos und Requisiten ausgestellt.

Preis Die Preisvergabe am 16. September beginnt im Foyer um 19 Uhr.

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