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Dießen

12.01.2018

Wer hat innovative Ideen?

Initiatoren und Partner des Innovationsforums BIGHub (von links): Robert Klarner Uwe Jennerwein, Prof. Dr. Wolfgang Stark, Hans-Peter Sander, Dr. Reinhold Busen, Prof. Herbert Gilg, Rainer Häckl, Detlef Däke und Renate Standfest.
Bild: Uschi Nagl

Das Forschungsministerium bringt in der Region 100.000 Euro unters Volk. Die besten Ideen von Start-ups werden prämiert. Ansprechpartner ist das Denkerhaus in Dießen.

Gute Ideen nützen im stillen Kämmerlein wenig. Sie brauchen Multiplikatoren, Partner, Netzwerke. Das ist, ganz einfach formuliert, der Hintergrund für eine Initiative, die im ländlichen Raum bei der Entwicklung von Start-ups und unternehmerischem Handeln helfen will. Der Förderbescheid aus Berlin liegt vor, das Projekt „Innovationsforum BIG Hub“ geht an den Start. Was genau seine Macher planen, stellten sie im Rahmen einer Pressekonferenz im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen vor.

Im Juni werden die Projekte präsentiert

Übersetzen lässt sich „BIG-Hub“ als „große Drehscheibe“. Zugleich stehen die Buchstaben BIG für Bildung – Innovation – Gründung. In diesem Fall geht es um die Förderung einer Innovations- und Gründerszene im ländlichen Raum. Die Initiatoren von der Ammersee-Denkerhaus-Genossenschaft, die mit dem „Ammersee Denkerhaus“ in Dießen 2013 das erste „Coworking Space“, ein Raum für Zusammenarbeit, erfolgreich gestartet hatte, haben dafür vom Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Anschubförderung in Höhe von 100.000 Euro bewilligt bekommen.

Bis Juni 2018 haben sie nun Zeit, im südwestlichen Teil des Ballungsraums München bis hin nach Garmisch ein Netzwerk aufzubauen. Am 15. und 16. Juni findet als Höhepunkt ein zweitägiges Start-up-Festival statt. Dort sollen die besten Innovationen gekürt und präsentiert werden.

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Doch wie diese finden? Dafür dient ein in drei Kategorien ausgelobter Wettbewerb: „Junge Wilde“, „Neue alte Hasen“ und „INNovatoren“ können sich ab sofort bis zum 20. Februar mit ihren Ideen dafür bewerben. Mit „Jungen Wilden“ sind junge Menschen gemeint, die „unverbraucht und frisch an die Lösungen vorhandener Herausforderungen in der Region herangehen“, erklärte Detlef Däke (Lokale Aktionsgruppe Ammersee). „Neue Alte Hasen“ sind erfahrene Werktätige, die noch mal etwas Neues wagen wollen.

Die besten Ideen dürfen auf ein Festival

Bei den „INNovatoren“ schließlich geht es um Ideen, die aus Unternehmen oder Verwaltungen kommen. Die besten jeder Kategorie erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 3000 Euro, vor allem aber Unterstützung durch „BIG-Hub“-Partner, wie beispielsweise das „Strascheg Center for Entrepreneurship“ (SCE) in München, das gemeinsam mit der Hochschule München einen der größten Hochschulinkubatoren (Gründerzentrum) betreibt. Die 15 besten Projekte aus dem Ideenbereich werden auf dem Festival präsentiert.

Bis zum Festival im Juni haben die Verantwortlichen eine Menge zu tun: „Wir werden viel unterwegs sein und das Projekt publik machen“, kündigte Däke an. Kooperationen müssen auf den Weg gebracht und Netzwerke geschaffen werden. Dazu kommen Veranstaltungen. Mit im Boot sitzt unter anderem das DLR als Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie. Unterstützung leisten außerdem die Industrie- und Handelskammern, der Bund der Selbstständigen sowie die Gesellschaft für Wirtschaft- und Tourismusentwicklung (GWT) im Landkreis Starnberg.

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