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Geltendorf

30.05.2019

Wer will eine Erinnerung ans Warmbad  Greifenberg?

Unter anderem werden alte Spinde des Grefienberger Bads verkauft.
Bild: Thorsten Jordan

Altes Inventar wird vor Beginn der Abbrucharbeiten in Greifenberg abgegeben. Ab morgen kann man auch alte Spinde mitnehmen.

Kurz vor dem Beginn der Abbrucharbeiten am Sommerbad in Greifenberg verkauft der Landkreis Landsberg Teile des Bad-Inventars. Nostalgiker sollten sich also auf den Weg machen, denn für sie besteht am heutigen Freitag und morgen, Samstag, 1. Juni, jeweils in der Zeit von 14 bis 16.30 Uhr die Möglichkeit, im Freibad Spinde, Liegen, Tische, Bänke, Stühle und andere Dinge günstig zu erwerben.

Mehr zum Thema Warmfreibad finden Sie hier: Das neue Warmfreibad in Greifenberg kommt Trotz Kostenexplosion: Das Freibad erhalten

Anregungen und Bedenken

Unmittelbar zuvor hat der Gemeinderat Greifenberg Baurecht für den Neubau des Warmfreibads geschaffen. So wurde jetzt der Bebauungsplan „Warmfreibad“ als Satzung beschlossen. Vor dem einstimmigen Beschluss hatten Architekt Frank Bernhard Reimann und Geschäftsstellenleiter Ralf Müller die bei der öffentlichen Auslegung eingegangenen Bedenken und Anregungen erläutert, bevor darüber abgestimmt wurde. Aus dem Landratsamt hatte sich keine einzige Abteilung gemeldet. Die Gemeinde Eching bezweifelte, dass genügend Stellplätze vorhanden sind. Laut Müller werde ein ausreichendes Angebot geschaffen. In dem Zusammenhang beschloss der Gemeinderat auch, dass der im Landschaftsschutzgebiet befindliche Behelfsparkplatz auf der gegenüberliegenden Straßenseite unter dieser Bezeichnung erhalten bleibt.

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Mit dem Abbruch wird im Sommer begonnen

Das Wasserwirtschaftsamt Weilheim hatte eingewendet, dass die Entsorgung von sauberem Oberflächenwasser womöglich nicht ausreichend gesichert sei. Dazu erklärte Müller, dass auf dem Grundstück eine Fläche für die Versickerung vorgesehen sei, allerdings wäre in einem oder eineinhalb Metern Tiefe mit Grundwasser zu rechnen. Dazu müssten noch Messungen gemacht werden. Bei Bedarf habe der Landkreis als Grundstückseigentümer eine Rückhaltung zu bauen.

Zu der für ein oder zwei Häuser in der Badstraße im Norden des Plangebiets errechneten Erhöhung der Lärmimmissionen um ein oder zwei Dezibel sagte Müller, dass aufgrund der Lage keine Lärmschutzmaßnahmen möglich seien. Im Übrigen liege „eine Vorbelastung“ aus 40 Jahren Badbetrieb vor und eine erhöhte Belastung sei nur an Spitzenbesuchstagen zu erwarten.

Begonnen wird mit Abbruch des unteren östlichen Beckens laut Angaben von Wolfgang Müller, Sprecher des Landratsamts Landsberg, noch in diesem Sommer. Ein genauer Termin stehe jedoch noch nicht fest. Ebenso gebe es laut Müller noch keinen exakten Zeitplan für den Abriss der Gebäude und der restlichen Becken.

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