1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Wichtiger Rückzugsraum

29.07.2010

Wichtiger Rückzugsraum

Als Gotteshaus derzeit kaum zu erkennen: Die Kapelle am Krankenhaus Schongau wird grundlegend saniert. Foto: Anja Wischer
Bild: Anja Wischer

Schongau Eine umfangreiche Sanierung erfährt derzeit die Kapelle des Krankenhauses Schongau. Der Gottesraum erhält nicht nur einen neuen Anstrich, sondern auch eine komplett neue Beleuchtung. Auch die Video- und Akustikanlage werden erneuert.

"Die Kapelle ist für das Krankenhaus wie auch für die Bewohner des Marie-Eberth-Altenheims ein wichtiger Raum", sagt Elisabeth Ulmer, Geschäftsführerin der Krankenhaus GmbH Landkreis Weilheim-Schongau. Sie bietet einen Rückzugsraum nicht nur für Patienten, sondern auch für ihre Angehörigen wie auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses.

Besucher auch von außen

Pfarrer Frieder Nägelsbach und Diakon Hans Steinhilber leisten als evangelische bzw. katholische Vertreter die Krankenhausseelsorge. An jedem Samstag wird um 17.30 Uhr der Rosenkranz gebetet, währenddessen Beichtgelegenheit besteht. Um 18 Uhr findet ein Gottesdienst statt. "Wir freuen uns sehr, dass dieser Gottesdienst als Vorabendmesse der Pfarrei Mariä Himmelfahrt auch von Besuchern von außen mitgefeiert wird", betont Diakon Hans Steinhilber.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Damit auch die weniger mobilen Patienten und Bewohner des Marie-Eberth-Heims den Gottesdienst mitfeiern können, wird er über den Hauskanal des Krankenhauses übertragen. Die Technik hierfür wird im Zuge der Sanierungsarbeiten komplett erneuert.

Insgesamt wird die Kapelle aus dem Baujahr 1956 in einem neuen Licht erstrahlen. Die Wände - bisher weiß - werden in einem hellen Farbton gestrichen. Außerdem wird die komplette Elektrotechnik und Beleuchtung erneuert. "Mir war wichtig, dass die Kapelle Licht und Wärme ausstrahlt", erläutert Steinhilber. Zukünftig wird das Licht über einen Bewegungsmelder gesteuert: "Patienten, die ohnehin unsicher auf den Beinen sind, müssen also zukünftig nicht mehr nach einem Lichtschalter suchen", so der Diakon. Seine Freude über die Sanierung, für die die Krankenhaus GmbH rund 25 000 Euro zahlt, ist groß, dennoch bleibt noch ein Wunsch vorerst unerfüllt: Die Glocke läutet schon seit längerer Zeit nicht mehr, da der Motor defekt ist. Die Erneuerung würde 5000 Euro kosten. "Wenn sich hierfür ein großzügiger Spender findet, wäre das großartig." (lt)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren