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Dießen

22.03.2020

Wie Dießen kreativ durch die Corona-Krise kommen soll

Bunte Solidaritätsbänder sollen in Dießen durch die Lüfte flattern.
Bild: Peter Schams

Dießener wollen Zeichen für Miteinander, Solidarität und Hoffnung setzen. In den Alltag soll Farbe gebracht werden.

Die aktuellen Einschränkungen im Alltag aufgrund der sich verschärfenden Corona-Krise schaffen auch Raum für Kreativität: Mehrere Dießener wollen angesichts des nun für alle erforderlichen sozialen Rückzugs sichtbare Zeichen für Miteinander, Solidarität, Hoffnung und Dank setzen. Ilse Ruppert-Berker und etliche weitere Dießener wollen dazu farbenfrohe Bänder an Häusern, Balkonen, Bäumen und Zäunen flattern lassen.

Und die ersten Mitstreiter sind schon mit von der Partie, berichtet die Diplom-Psychologin aus Dießen. „Meine Freunde Bettina Dempe-Schams und Peter Schams waren von der Idee, farbenfrohe Bänder flattern zu lassen, gleich begeistert. Wir haben die Aktion dann telefonisch zusammen weiterentwickelt und Nabil Bishara illustrierte unseren Text dazu.“

Die Aktion zieht schon weitere Kreise

Inzwischen seien auch weitere Freunde aus Dießen dazugekommen: Die Kunsttherapeutin Eva Winterfeld, der Landschaftsgärtner Johann Eschen, die Psychologin Anneke Mahler und ihr Ehemann Nils. „Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass schon laufend weitere Solidaritätsbilder mit bunten Bändern bei uns eingehen, eines sogar aus Düsseldorf.“

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Weil zurzeit alle Geschäfte geschlossen sind und Ausgangsbeschränkungen gelten, muss für die Bänder auf Bestandsmaterial im Haus zurückgegriffen werden. Doch der Kreativität seien auch in schwierigen, verunsichernden Zeiten keine Grenzen gesetzt, sagt Ruppert-Berker: Dafür werden farbige Geschenkbänder benutzt, Stoffstreifen geschnitten oder aus Wollfäden Bänder gestaltet.

Hier lesen Sie, was mit Blick auf die Corona-Pandemie in Deutschland nun unabhängig von den bayerischen Ausgangsbeschränkungen gelten soll: Umfassendes Kontaktverbot kommt - Lokale und Friseure müssen schließen

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