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Herrsching

21.02.2018

Wie Landwirtschaft 4.0 aussieht

Im Haus der Bayerischen Landwirtschaft in Herrsching findet die Vortragsreihe „Zukunftswerkstatt“ statt.
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Im Haus der Bayerischen Landwirtschaft in Herrsching findet die Vortragsreihe „Zukunftswerkstatt“ statt.
Bild: Thorsten Jordan

Im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching sind hochkarätige Referenten zu Gast. Sie sprechen über die Welternährung und den digitalen Wandel.

Der Agrarökonom Günter Hemrich hat den Weg aus Rom auf sich genommen, um in der Herrschinger „Zukunftswerkstatt“ einen Einblick in seine Arbeit zu geben. Unter dem Titel „Zukunft der Ernährungssicherung und der Landwirtschaft: Perspektiven aus der Arbeit der FAO“ referierte er im Haus der bayerischen Landwirtschaft laut Pressemitteilung über die weltweiten Hauptziele und Aufgabenbereiche der Food and Agriculture Organisation of the United Nations (FAO/Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation).

Wesentliche Bestandteile seines Vortrags spiegeln die Lage der Welternährung und deren Bedeutung im Rahmen nachhaltiger Entwicklungsziele wider. Ebenso spielen globale Faktoren eine große Rolle für die Zukunft der Landwirtschaft und Ernährung. Die wichtigsten Punkte sind laut Hemrich die Eingrenzung von Hunger und Fehlernährung, der Beitrag der Landwirtschaft in den Ländern zur Wirtschaft und zur Verbesserung des Allgemeinwohls sowie zum Schutz der Natur und Umwelt. In einer Abschlussdiskussion stand er Rede und Antwort.

Die Vortragsreihe geht bald weiter

Am nächsten Tag ging es mit einem Beitrag zum Thema „Landwirtschaft 4.0 – Digitalisierung und ihre Herausforderungen“ mit Dr. Markus Gandorfer von der Landesanstalt für Landwirtschaft weiter. Er ging der Frage nach, was sich hinter „Landwirtschaft 4.0“ verbirgt. Digitalisierung wirkt sich laut Gandorfer auf alle Akteure der Wertschöpfungskette aus. Die Einsatzmöglichkeiten in der Landwirtschaft seien sehr vielfältig. Sie reichten von Agrar-Apps über spezielle Drohnen bis hin zu Farm-Management Systemen. Außerdem beschäftigte sich Gandorfer damit, wie digitale Technologien in Bayern sinnvoll genutzt werden können. Auch Akzeptanzhemmnisse, also die Hinderungsgründe für den Einsatz digitaler Technologien, wurden beleuchtet.

Die Veranstaltungsreihe der „Zukunftswerkstatt“ wird fortgesetzt. In unregelmäßigen Abständen greift das Haus der bayerischen Landwirtschaft Themen auf, die den ländlichen Raum vor neue Herausforderungen stellen und Landwirten Chancen in der zukünftigen Ausrichtung bieten können. (lt)

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