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Schule

16.12.2020

Wieder ein Mann im Schulamt

Monika Zintel (rechts) beendet ihre Tätigkeit im Schulamt, ihre Nachfolgerin wird Brigitte Sulzenbacher, und Steffen Heußner ist neu in der Behörde.
Bild: Julian Leitenstorfer

Monika Zintel geht in die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Steffen Heußner kommt

Im Landsberger Schulamt gibt es nach dreieinhalb Jahren wieder einen Wechsel. Die bisherige fachliche Leiterin Monika Zintel geht an Heiligabend in die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Brigitte Sulzenbacher, bislang zweite Frau im Schulamt, folgt ihr nach, und an deren Stelle rückt nun wieder ein Mann, nachdem das Schulamt seit 2017 erstmals allein in Frauenhand war. Der Neue ist bereits im Amt. Es ist Steffen Heußner – wie Monika Zintel kommt auch er aus Unterfranken.

Ganz neu ist Heußner im Landkreis nicht, wie aus der Biografie des 41-Jährigen hervorgeht. Nachdem er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Lehramt für Hauptschulen studiert hatte, zog er im Jahr 2007 nach seinem Referendariat von Unterfranken in den Landkreis Landsberg und unterrichtete mehrere Jahre an der Carl-Orff-Mittelschule in Dießen. Dort war Heußner als Klassenlehrer in den gebundenen Ganztagsklassen eingesetzt und als Mitarbeiter der Schulleitung Ansprechpartner für die Organisation und Umsetzung der schulischen Ganztagsangebote. Zudem war er als Fachberater für Verkehrserziehung und Unfallverhütung im Schulamtsbezirk Landsberg tätig.

Im Februar 2013 wechselte Heußner an das Kultusministerium, wo er als pädagogischer Mitarbeiter und stellvertretender Leiter im Fachreferat für Ganztagsschulen tätig war. Seit Mitte Oktober ist Steffen Heußner am Staatlichen Schulamt im Landkreis Landsberg tätig und wird dort als weiterer Schulrat zusammen mit Schulamtsdirektorin Brigitte Sulzenbacher, welche die Fachliche Leitung von Monika Zintel übernimmt, für die 25 Grund- und Mittelschulen im Landkreis zuständig sein. Zintel war dreieinhalb Jahre Chefin im Schulamt. Am Montag hatte sie ihren letzten Arbeitstag im Amt. „Ich werde es erst einmal genießen, dass ich mir die Zeit selbst einteilen kann“, sagt die 62-Jährige. Im Rückblick auf ihre Tätigkeit im Schulamt fallen ihr vor allem drei Stichworte ein: Digitalisierung, Inklusion und Ganztagsangebote. Bei der Digitalisierung sei man auf einem „ganz guten Weg“, sagt sie – und dies sei ja schon länger ein Thema, wenngleich die Corona-Pandemie die Digitalisierung nun sehr beschleunigt habe.

Die Inklusion – das Lernen von besonders förderbedürftigen Kindern in der Regelschule – werde weiter für Herausforderungen sorgen, sagt Zintel weiter. Ausgebaut werde weiterhin der Ganztagsbetrieb, weniger in der gebundenen Form, eher in Gestalt von Offener Ganztagsbetreuung und Mittagsbetreuung. Inzwischen gebe es keine Schule mehr im Landkreis, die solche Angebote nicht machen kann. Offiziell verabschiedet wird Monika Zintel in einer Online-Dienstbesprechung mit den Schulleitern im Landkreis und dann noch einmal – ebenfalls online – Anfang Februar von der Regierung. (ger)

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