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01.02.2019

Winterwetter belastet den Arbeitsmarkt

Zahl der Arbeitslosen steigt deutlich an

Deutlich gestiegen ist im Januar die Arbeitslosigkeit im Landkreis Landsberg. Nach dem Monatsbericht der Agentur für Arbeit in Weilheim suchten 1649 Personen eine neue Stelle, 367 mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich damit von 2,0 auf 2,5 Prozent.

Ausschlaggebend dafür seien witterungsbedingte Gründe. „Je nachdem, wie die Witterungsverhältnisse in den kommenden Wochen ausfallen, werden die arbeitsmarktlichen Auswirkungen in den Außenberufen wie Bau- und Baunebengewerbe, Forst-, Garten- und Landwirtschaft spürbar sein“, führte Oliver Wackenhut, Geschäftsführer operativ an der Arbeitsagentur, aus.

Dass insbesondere Außenberufe zu der höheren Zahl an Jobsuchenden geführt haben, dürfte auch daran abzulesen sein, dass die Zahl arbeitsloser Männer deutlicher (von 754 auf 1002) anstieg als die Zahl arbeitsloser Frauen (von 528 auf 647). 772 Personen (im Dezember 469) meldeten sich neu arbeitslos, 401 fanden einen neuen Arbeitsplatz. Trotz der Steigerung waren im Januar 70 Personen weniger arbeitslos als im Januar 2018. Die Zahl der offenen Stellen blieb mit 1065 gegenüber Dezember fast unverändert, als es 1069 waren.

Im Vergleich zu den anderen Landkreisen im Agenturbezirk Weilheim (Fürstenfeldbruck, Garmisch-Partenkirchen, Starnberg und Weilheim-Schongau) steht der Arbeitsmarkt in Landsberg weiterhin am besten da. Gemeinsam mit Weilheim-Schongau weist er die mit 2,5 Prozent niedrigste Arbeitslosenquote auf. Die höchste Quote verzeichnete Garmisch-Partenkirchen mit 3,4 Prozent. (lt)

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