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Landkreis Landsberg

13.09.2020

Wo heuer im Landkreis Landsberg Adventsmärkte stattfinden sollen

Der Christkindlmarkt in Landsberg gehört zu den größten Märkten in der Region. Die Stadt arbeitet derzeit an einem Konzept, wie diese beliebte Veranstaltung auch in Corona-Zeiten stattfinden kann.
Bild: Julian Leitenstorfer/Archiv

Plus Aufgrund der Corona-Pandemie mussten in diesem Jahr schon einige Veranstaltungen abgesagt werden. Die Veranstalter von Christkindlmärkten im Landkreis Landsberg schreckt das nicht ab. Wie ihre Konzepte aussehen.

Die Christkindlmärkte gehören für viele Landkreisbürger zur Vorweihnachtszeit dazu. Und so treffen sich die Besucher in Stadt und Gemeinden regelmäßig in den ersten Dezemberwochen an den Ständen, an denen unter anderem Glühwein, Bratwürste und Weihnachtsartikel verkauft werden. Doch die Corona-Pandemie, die in den zurückliegenden Monaten bereits viele Veranstaltungen ausgebremst hat, beeinflusst auch die Planungen der Veranstalter der Adventsmärkte. Das LT hat sich im Landkreis umgehört, welche der größeren Märkte stattfinden sollen.

Landsberg Das offizielle Ziel in Landsberg lautet: Der Christkindlmarkt soll stattfinden. Aber: „Voraussichtlich werden wir in diesem Jahr unseren traditionellen Christkindlmarkt in der gewohnten Art nicht durchführen können“, teilt die Pressestelle der Stadt auf die Nachfrage unserer Zeitung mit. Es werde unter Hochdruck an einem alternativen Konzept gearbeitet. Nach Informationen unserer Zeitung ist geplant, den Markt auf mehrere Standorte zu verteilen und das Geschehen so zu entzerren.

Am 27. November soll es in Landsberg losgehen

Dass es in diese Richtung geht, bestätigen auch die beiden Stellvertreter der Oberbürgermeisterin, Moritz Hartmann (Grüne) und Felix Bredschneijder ( SPD) – Doris Baumgartl (UBV) befindet sich noch im Urlaub. Schon früh im Jahr hätten sich Wirtschaftsförderer André Köhn, die Mitarbeiter des Raum- und Veranstaltungsmanagement der Stadt mit Vertretern der Gastronomie, der Fieranten, dem Marktreferenten des Stadtrats und Vertretern des Eventmanagements getroffen, um eine Lösung zu finden. „Gemeinsam wollen wir ein unter den aktuell geltenden Hygieneregelungen durchführbares Konzept erarbeiten“, sagt Simone Sedlmair von der städtischen Pressestelle.

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Zum Christkindlmarkt in Landsberg, der vom 27. November bis zum 20. Dezember stattfinden soll, gehören in der Regel an die 50 Verkaufsbuden, die am Hellmairplatz, in der Ludwigstraße und am Hauptplatz aufgestellt werden. „Der Markt lebt von der besonderen Atmosphäre in der Altstadt“, sagt Felix Bredschneijder. Er sagt, dass das Konzept der Stadt mit dem Landratsamt abgestimmt werde. Was ihm aktuell Sorge bereite, sei die Entwicklung der Corona-Fallzahlen in der Region.

Die Stände sollen in ganz Kaufering verteilt werden

Kaufering Auch in Kaufering soll der Adventsmarkt (4. bis 6. Dezember) stattfinden. Auch hier gibt es konkrete Pläne für mehrere Standorte. Fünf bis sieben, verteilt auf den ganzen Ort, könnten es werden, sagt Bürgermeister Thomas Salzberger (SPD). Dort sollen jeweils drei Buden aufgestellt werden – eine für Getränke, eine für Essen und eine mit Handwerkswaren. Auch das Kauferinger Konzept erfolge in enger Abstimmung mit dem Landratsamt. Der Bürgermeister ist guter Dinge, dass es klappt, auch weil man in Kaufering zuletzt mit dem Ehrungsabend und dem Volksfest to go gute Erfahrungen gemacht habe.

In Kaltenberg ist das Sommervergnügen das Vorbild

Kaltenberg Aktuell kann auf Schloss Kaltenberg jedes Wochenende (Freitag bis Sonntag) das Sommervergnügen besucht werden. An 20 Ständen werden Waren angeboten, der Biergarten hat geöffnet und für Kinder gibt es mehrere Spielstationen. „Die Resonanz ist gut“, sagt Pressesprecher Markus Wiegand. So wie das Sommervergnügen soll auch der Weihnachtsmarkt stattfinden. „Wir haben den Platz und die Erfahrung. Unserer Ansicht nach kann der Weihnachtsmarkt durchgeführt werden“, sagt Wiegand. Allerdings müsse das Konzept noch vom Landratsamt abgesegnet werden. Sollte der Markt stattfinden, werde man einen Online-Ticketverkauf einführen. So habe man die Besucherzahl im Blick und könne die notwendige Registrierung gleich im Vorfeld abschließen.

Kein Lichterglanz 2020: In Dießen wird der Weihnachtsmarkt wohl ausfallen.
Bild: Julian Leitenstorfer/Archiv

Dießen Am ersten Dezember-Wochenende findet traditionell der Weihnachtsmarkt in Dießen statt. Im vergangenen Jahr richtete der Heimatverein zum 41. Mal den Markt vor Marienmünster und im Taubenturm aus. Etwa 40 Künstler und Kunsthandwerker stellten Weihnachtliches aus. „Wie es aktuell aussieht, findet der Markt nicht statt“, sagt Julia Rieß vom Heimatverein. Der Mehrheit im Vorstand sei das Risiko zu groß. Die Veränderungen, die aufgrund der Corona-Auflagen durchgeführt werden müssten, hätten die Entscheidung zudem beeinflusst. „Es würde einfach zu viel vom Flair verloren gehen“, sagt Rieß.

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