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23.12.2020

Wohin Katzen nachts verschwinden

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Katharina Rücker-Weininger aus Fuchstal hat zwei ihrer Bücher überarbeitet

Die Corona-Pandemie bewegt viele zum Ausmisten, einige gehen länger gehegte Pläne an. Auch die Fuchstaler Illustratorin und Kinderbuchautorin Katharina Rücker-Weininger hat dieses Jahr während des Lockdowns alte Projekte überarbeitet. Seit vielen Jahren ist Katharina Rücker-Weininger als Illustratorin tätig, 2005 folgte dann ihr Buch „Vom Leben auf dem Land“. Das Märchenbuch „Die lustige Hexe und die kluge Maus“ und das Katzenbuch „Lilliana – im Tal der wilden Katzen“ hat sie nun selbst neu herausgebracht.

Letzteres war ursprünglich einmal nur als schmales Heft mit Nonsens-Gedichten gedacht, wie die Autorin sagt. Weil ihre Kunden aber gern die Story hinter den Gedichten hören wollten, hat sich die Illustratorin noch mal hinter den Schreibtisch geklemmt und das Buch überarbeitet. Die neue Lilliana hat nun eine Prosageschichte, die einige der ursprünglichen Gedichte einrahmt, dazu kamen neue, realitätsnahe Illustrationen, zum Beispiel von einer Herde Wildpferde oder zwei randalierenden Jungkatern.

Worum geht es? Die graue Katze Lilly lebt tagsüber mit „ihren“ Menschen und Hund Sam zusammen. Doch nachts, wenn alle schlafen, schlüpft sie unter der Wildrosenhecke im Garten durch ein Portal ins Tal der wilden Katzen. Dort ist sie kein gewöhnlicher Stubentiger. Sie herrscht als Königin Lilliana I. über ein Reich, in dem sprechende Katzen, Elfen und Pferde leben. Eines Nachts folgt ihr Sam durch die Hecke. Bei einer Unterredung mit dem hinterlistigen Mäusekönig mischt sich Sam ein und schlägt ein Duell vor. Eine schlechte Idee, denn Mäuse gelten als betrügerisch. Mithilfe einer List wollen die Freunde das Duell gewinnen. Ob sie es schaffen?

Lilli und Sam sind Katharina Rücker-Weiningers echten Haustieren nachempfunden. Sie ähnelten ihnen auch im Charakter, erzählt die Autorin: „Sam ist ein Gentleman und Lilly ist so eine kleine Prinzessin.“ Auch die echte Lilly habe sich eine Höhle unter den Rosenbüschen im Garten gegraben. Ein halbes Jahr dauerte es, bis aus der Idee das fertig gedruckte Buch wurde.

Mäuse spielen auch in dem Märchenbuch, das Katharina Rücker-Weininger für die vierte Auflage stark überarbeitet hat, eine zentrale Rolle. Mit 48 Seiten kommt „Die lustige Hexe und die kluge Maus“ mit wesentlich mehr Text und auch deutlich mehr Illustrationen als die erste Auflage daher. Im Buch ärgert die Hexe Mirabella ihre Nachbarn, die Waldbewohner, mit ihren Streichen. Weil diese genug davon haben, berufen sie eine Konferenz ein, um die Hexe zu vertreiben.

Die alte Maus Anna wagt sich vor. Beim Gespräch stellt sich heraus, dass Mirabella die Waldbewohner gar nicht in Angst und Schrecken versetzen wollte. Für sie waren ihre Streiche vor allem lustig, die einsame Hexe wollte nur dazugehören. Doch als die Maus Anna sich auf einen Vorschlag der Hexe einlässt, gestaltet sich ihre Rückkehr zu den Waldbewohnern zunächst anders als geplant.

Katzen- und Hexenfans und solche, die es werden wollen, können die Bücher unter www.artgallery-landsberg.de/shop/bücher/ erwerben. Die Art Gallery ist noch geschlossen, im Stadtgebiet liefert die Autorin kostenfrei. (gju)

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