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Wohnprojekt in Landsberg: Der Ärger der Anwohner ist verständlich

Kommentar Von Thomas Wunder
02.12.2020

Plus Für ein Wohnprojekt in Landsberg wurde eine Lösung gefunden, die für alle Seiten passt. Jetzt muss dieser Kompromiss auch durchgesetzt werden, findet LT-Redakteur Thomas Wunder.

Wenn in den 1960er-, 1970er- und auch noch in den 1980er-Jahren in Landsberg ein Einfamilienhaus gebaut wurde, dann meist auf einem großen Grundstück. Heutzutage sind Bauplätze rar. Daher rücken die großen Grundstücke immer häufiger ins Blickfeld, wenn von Nachverdichtung die Rede ist. Doch diese Nachverdichtung bringt Probleme mit sich, die sich jetzt bei dem Bauvorhaben in der Bayervorstadt zeigen. Bauherr, Stadtrat, Stadtverwaltung und Anwohner müssen Kompromisse eingehen, damit dringend benötigter Wohnraum geschaffen werden kann.

Die Oberbürgermeisterin sollte handeln

Das ist in der Hans-Kistler-Straße eigentlich gelungen. Der Bauherr reduzierte von elf auf fünf Wohneinheiten und das Gebäude sollte so weit wie möglich von den Nachbarsgrenzen entfernt platziert werden. Das alles war die Grundlage für eine knappe Zustimmung im Bauausschuss. Wenn dieser Kompromiss jetzt nicht eingehalten wird – Wortlaut des Beschlusses hin oder her – dann ist der Ärger der Anwohner verständlich. Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl hat zugesagt, die Sache zu prüfen. Das sollte sie auch tun und auf den Kompromiss hinwirken.

Lesen Sie dazu auch: Wohnprojekt in Landsberg sorgt für Ärger

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