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Tradition

01.04.2015

Zehn Tage im Ausnahmezustand

Vier Ludenhausener Vereine feiern im Mai ihre Jubiläen. Jetzt wurde das umfangreiche Festprogramm vorgestellt

Böllerschützen, Bayerischer Dreikampf, Partys und Festzüge: Vom 15. bis zum 24. Mai ist in Ludenhausen einiges los. Die Feuerwehr, der Veteranen- und Reservistenverein, die Schützengesellschaft Hubertus und der Jugendclub feiern dann ihre Jubiläen. Nun wurde das Festprogramm im Happerger vorgestellt. Viele interessierte Ludenhausener sowie Reichlinger Vereinsvorstände und die Schirmherrin, Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler, waren der Einladung zur Infoveranstaltung gefolgt. Schützenmeister Benedikt Happach führte durch den Abend, an dem sich die einzelnen Vorstände mit ihrem Programm präsentierten. „Noch 50 Tage, dann ist es so weit“, sagte er. Es sei schon viel an Vorarbeit geleistet worden. Eine sehr gelungene, von Alfred Müller gestaltete 90-Seiten-Festschrift sei den Haushalten bereits zugegangen. Er dankte auch Daniela Stork für das Management der Festschrift.

Die Dorfeingangsschilder stünden schon, sagte er, und auch die ersten Flyer und Plakate seien fertig. Auch die Festdamen in Schwarz-Rot prangten bereits auf Bierdeckeln, die stapelweise zum Verteilen in die Wirtschaften ausgegeben werden. Außerdem seien drei „wunderschöne“ Fahnenbänder angeschafft worden, so Happach. Das Festzelt solle 2500 Personen Platz bieten, Festwirt sei Manfred Werner aus Kolbermoor. Eine Besonderheit gebe es bei der Bewirtung. Vor allem die Jugend sei „ganz heiß“ darauf gewesen, dass es Augustiner-Bier im 200 Liter Holzfass gibt – wie sonst nur auf dem Oktoberfest.

Das Zelt wird am 8. Mai gegenüber vom Sportplatz aufgestellt. Die Anlieger seien schon vorgewarnt, dass es an den Festtagen mitunter laut werden könne, sagte Happach. Dass dies stimmt, erfuhren die Zuhörer anschließend bei den Ausführungen des ersten Schussmeisters der Böllerschützen, Ulrich Weinberger. Für das 28. Bayerische Böllerschützentreffen (17. und 18. Mai) seien rundherum bereits alle Übernachtungsmöglichkeiten ausgebucht. Böllerschützen von Bremen bis Verona und vom Schwarzwald bis in den Osten der Republik hätten ihr Kommen zugesagt. 200 Schützen-Vereine, acht Blaskapellen und eine 1000 Kilogramm schwere Kanone nehmen am Festzug teil. 2000 Hutzeichen seien bestellt, die an diesen Höhepunkt erinnern sollen.

Manfred Reizele, Vorsitzender der Veteranen und Reservisten, lud anschließend zum Oldtimertreffen am 23. Mai mit Fahrzeugsegnung ein. Julian Dusch gab das Programm des Jugendclubs bekannt. Am 15. Mai gebe es für die Jungen und Junggebliebenen mit DJ Tonic eine Party-Night. Am 22. Mai messen sich dann beim „Dreikampf“ die umliegenden Landjugenden. Mit den „Hurlachern“ geht es am Abend weiter. Der Rockabend am 23. Mai mit der Reichlinger Vorband „BloodyChickenHeads“ und „SolidAge“ sei „ein bisschen was anderes“. Den Höhepunkt bildet der zweite Festsonntag am 24. Mai mit Festmesse, Fahnenbandweihe und einem Festzug aller Vereine.

Bürgermeistern Margit Horner-Spindler richtete anschließend lobende Worte an die Gemeinschaft und sicherte 1000 Euro als Geschenk der Gemeinde zu. In Eigenregie werde die Dorfgemeinschaft dem Happerger einen neuen Anstrich geben, sagte sie. Für die Farbe übernimmt die Gemeinde die Kosten. Das große Thema des Abends waren dann die Arbeits- und Helferteams: Alle Freiwilligen konnten sich in Helferlisten eintragen, die von Robert Müller zusammengestellt worden waren. Auf 20 Themenlisten wurden unter anderem Ganterburschen, Speisenträger, eine Zeltwache und Kuchenbäcker gesucht.

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