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Regelung

18.02.2015

Zuwachs im Fuchstaler Schilderwald

Ein eingeschränktes Halteverbot gilt künftig für den Parkplatz (rechts) während der Bring- und Holzeiten der Kinder der Grundschule Leeder. In den hinteren Bereich dürfen während der Schulzeit nur die Lehrkräfte und der Bus einfahren.
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Ein eingeschränktes Halteverbot gilt künftig für den Parkplatz (rechts) während der Bring- und Holzeiten der Kinder der Grundschule Leeder. In den hinteren Bereich dürfen während der Schulzeit nur die Lehrkräfte und der Bus einfahren.

Ein Halteverbot soll dafür sorgen, dass die Stellplätze an der Weldener Straße nicht durch Dauerparker blockiert werden. Denn das hatte schon zu gefährlichen Situationen geführt

Die Fuchstaler Gemeinderäte haben für den Zufahrtsbereich an der Grundschule in Leeder ein eingeschränktes Halteverbot angeordnet. Die Beschränkung soll dafür sorgen, dass die acht Stellplätze neben der Weldener Straße nicht länger durch Dauerparker blockiert werden. Sie sollen stattdessen den Eltern zur Verfügung stehen, die ihre Kinder zur Schule bringen oder mittags abholen.

Wie Bürgermeister Erwin Karg informierte, hätte der Umstand, dass der Parkplatz nur teilweise nutzbar war, zu gefährlichen Situationen geführt. So seien die Eltern, die keinen Platz gefunden hatten, wegen fehlender Wendemöglichkeit rückwärts wieder rausgefahren und hätten dabei zu Fuß zur Schule gehende Kinder gefährdet. Andere wiederum seien trotz des Einfahrtverbots in die Busschleife gefahren und hätten dort den Schulbus behindert.

Die Empfehlung des Elternbeirats, die Kinder möglichst zu Fuß zur Schule gehen zu lassen, führte zu keiner Verhaltensänderung. Allerdings gebe es auch einzelne Familien, die so ungünstig wohnen, dass der Autotransport sinnvoll erscheine, erläuterte die Elternbeiratsvorsitzende Daniela Hollrotter in ihrem Antrag auf Erlass des Halteverbots. Man habe auch die Halter der dauerparkenden Autos angeschrieben, so Karg, doch diese hätten auf das geltende Recht verwiesen, den öffentlichen Parkplatz zu nutzen.

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Mit der Aufstellung des Verbotsschildes habe man nun eine Handlungsgrundlage, erklärte der Bürgermeister. Demnach ist in den Zeiten von 7.30 bis 8.30 Uhr und von 11.30 bis 13.30 Uhr im gesamten Bereich nur das Anhalten zum Ein- und Aussteigen gestattet. Es sei das erste Mal, dass dieses Verbotszeichen mit der Nummer Z 286 im Gemeindebereich aufgestellt werde, merkte Karg an. Lediglich ein Ratsmitglied sprach sich gegen den Zuwachs im „Schilderwald“ aus.

Es ist das erste dieser Verbotsschilder in der Gemeinde

Bereit erklärt hat sich der Elternbeirat, zumindest stichprobenartig die Einhaltung zu überwachen. Zur Anzeige gebracht werden sollen dann auch die Eltern, die in den Busbereich einfahren. Gegenüber dem LT begrüßte Daniela Hollrotter die Entscheidung, mit der ein Gefahrenpunkt entschärft wurde. Sie lobte das Engagement des Bürgermeisters und der Verwaltung.

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