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Riederau

15.12.2020

Zwei Bäume sind das i-Tüpfelchen für die Seeanlage in Riederau

In der vergrößerten Parkanlage am Dampfersteg in Riederau kann man ab dem Frühjahr unter dem Blätterdach einer Felsenbirne oder eines Rotahorns ein Picknick machen: (Von links) Katrin Gabriel und Stephan Widler vom Verschönerungsverein, Armin Wörlein (Baumschule) sowie Bürgermeisterin Sandra Perzul und Gustav Arnold vom Bauamt unterstützten die Pflanzaktion.
Bild: Uschi Nagl

Plus Die Neugestaltung der vergrößerten Seeanlage in Riederau ist jetzt abgeschlossen. Unter zwei Schatten spendenden Bäumen kann man sich künftig zum Picknick verabreden.

Eine Felsenbirne und ein Rotahorn sind das Tüpfelchen auf dem „i“: Die Erweiterung der Seeanlage in Riederau wurde mit der Pflanzung dieser Bäume abgeschlossen. Auch wenn die Jahreszeit aktuell nicht unbedingt zu ausgiebigem Verweilen am See einlädt, das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Und darauf können sich die Riederauer und deren Gäste nun ganz besonders freuen.

Gespendet wurden die Bäume vom Verschönerungsverein Riederau, der dafür die Spenden und Mitgliedsbeiträge seiner Mitglieder verwendete, wie Vorsitzender Stephan Widler erläutert. Fast 1400 Euro konnte der Verein ausgeben, dafür suchte die Dießener Baumschule Wörlein die schönsten und kräftigsten Bäume aus ihrem Sortiment aus und gewährte obendrein einen ordentlichen Preisnachlass. 900 Euro legte der Verschönerungsverein außerdem für drei neue Bänke drauf und rund 300 Blumenzwiebeln warten in der Erde bereits auf das kommende Frühjahr.

Zwei Bäume, die auch bei Vögeln und Bienen beliebt sind

15 Jahre lang wurden die beiden Neupflanzungen, die nun in schönster Uferlage einen Platz gefunden haben, in der Baumschule großgezogen. Gut fünf Meter sind die Bäume bereits hoch. „Im Frühjahr bekommt die Felsenbirne kleine, schwarze Früchte, die bei Vögeln sehr beliebt sind“, erklärte Baumexperte Armin Wörlein anlässlich der Pflanzung. Der Ahorn versorgt Bienen und andere Insekten dank seiner Blüten bereits im zeitigen Frühjahr und erfreut im Herbst mit seiner schönen Färbung. Die Kastanie, die als Dritte im Bunde auf der Wiese am See steht, wurde vor 25 Jahren bereits von der Baumschule Wörlein gepflanzt und gestiftet.

Man habe bei der aktuellen Pflanzung der Auflage gerecht werden müssen, den Blick aus der Dietrich-Villa – die sich westlich der Parkanlage befindet – hinunter zum See nicht zu verstellen, erklärte Stephan Widler. Deshalb habe man die Bäume nicht mittig auf die Wiese gepflanzt, sondern eher im seitlichen Bereich. Ursprünglich gehörte der neue Bereich der Seeanlage, der eine Erweiterung des Parks von rund 1100 auf fast 2000 Quadratmeter ermöglichte, zum Garten der Villa. Die Fläche konnte vom Markt Dießen erworben werden.

Deutlich größer ist seit Herbst die Parkanlage beim Dampfersteg in Riederau.
Bild: Julian Leitenstorfer/Archiv

„Wir mussten für die Erweiterung der Riederauer Seeanlage, mit der im Frühjahr begonnen wurde, keine externen Firmen hinzuziehen. Das haben alles meine Mitarbeiter gemacht“, freute sich Bürgermeisterin Sandra Perzul. Die Neugestaltung sei gemäß der Planung von Bautechniker Gustav Arnold selbstständig vom Bauhof der Gemeinde ausgeführt worden. Eine riesige Hecke musste entfernt und der Boden eingeebnet werden, Wege wurden angelegt, Rasenflächen eingesät und Sitzbänke saniert. Sogar eine Boulebahn wurde entlang der neuen Hecke, die bereits vor drei Jahren auf der jetzigen Grundstücksgrenze zur Dietrich-Villa gepflanzt wurde, angelegt. Dank der Parkerweiterung, so Perzul, sei Riederau ein bisschen grüner geworden. „Davon haben alle etwas, die Riederauer, die Dießener und die Urlauber.“

Das nächste Projekt des Verschönerungsvereins

Der Verschönerungsverein hat derweil schon das nächste Projekt in Arbeit: Stephan Widler ist dabei, eine digitale Führung durch Riederau vorzubereiten, die in Kürze online gehen soll. So viel wird schon verraten: Der virtuelle Rundgang beginnt am Dampfersteg, dann flaniert man zu sehenswerten Häusern, Gärten und Denkmalen in der Riederauer Parklandschaft. Letzte Station ist der historische Bahnhof.

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