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Schwifting

21.10.2020

Zwischen Schwifting und Finning wird die Staatsstraße saniert

Die Staatsstraße zwischen Schwifting und Westerschondorf wird ab Montag, 26. Oktober, instandgesetzt.
Bild: Thorsten Jordan

Ab Montag wird auf der Staatsstraße zwischen Landsberg und Schondorf wieder gebaut. Wie der Verkehr während der Baustelle umgeleitet wird.

Auf der Staatsstraße zwischen Schondorf und Landsberg wird wieder gebaut: Von Montag, 26. Oktober, bis Freitag, 27. November, erneuert das Staatliche Bauamt Weilheim die Fahrbahn der Staatsstraße 2346 auf dem Abschnitt westlich von Finning bis Schwifting, inklusive der Zufahrten. Der Grund für die aktuelle Sanierung sind Fahrbahnschäden. Diese seien altersbedingt, alle zehn Jahre seien Instandsetzungsmaßnahmen gängig, erklärt Julia Haider, die für den Landkreis Landsberg zuständige Sachgebietsleiterin im Staatlichen Bauamt Weilheim.

Bei der Erneuerung der Fahrbahn werden auf 4,3 Kilometern Länge die Asphalttragschicht und die Asphaltdeckschicht erneuert. Dabei trägt eine Fräse die alten Straßendecke ab, der Abschnitt wird gereinigt, ein Anspritzmittel sorgt dafür, dass der neue Belag haften bleibt. Zum Schluss kommt der neue Straßenbelag darauf. Die Sanierung, die rund 570.000 Euro kosten wird, sorgt für eine Vollsperrung auf der Strecke zwischen Finning und Schwifting. Der Verkehr wird über Hofstetten und Pürgen umgeleitet. Ab 28. November ist der sanierte Abschnitt dann voraussichtlich befahrbar. Dieses Datum ist allerdings witterungsabhängig.

Die Staatsstraße ist vergleichsweise wenig befahren

Die Staatsstraße 2346 ist nicht sehr stark frequentiert: 2015 wurden auf dem Abschnitt von Landsberg bis Achselschwang laut amtlicher Straßenverkehrszählung 1380 Kraftfahrzeuge innerhalb von 24 Stunden registriert. Zum Vergleich: Auf der weitgehend parallel verlaufenden Kreisstraße von Pürgen nach Utting waren es im selben Jahr zwischen 3000 und 5500 Kraftfahrzeuge pro Tag.

Die Staatsstraße 2346 wird bereits seit einigen Jahren erneuert. Im Juli 2017 wurde die Fahrbahn auf dem Abschnitt von Unterfinning bis Oberschondorf instandgesetzt. Damals sorgten die unebene Straße sowie Ausbrüche und Ausspülungen an der Böschung zum Straßengraben dafür, dass die Fahrbahn saniert werden musste.

Im November 2018 wurden 1,1 Kilometer der Strecke von Unterfinning nach Westerschondorf drei Wochen lang erneuert. Daneben gab es Erdbauarbeiten an Böschungen, das Bankett wurde verbreitert, eine Entwässerungsmulde verlegt. Die Sanierung kostete rund 175.000 Euro. Die Kosten wurden vom Freistaat Bayern übernommen.

Folgt noch eine weitere Baustelle Richtung Landsberg?

2019 wurde für zwölf Wochen der Abschnitt östlich von Finning saniert. Kostenpunkt für den Freistaat: rund eine halbe Million Euro. Auf 2,4 Kilometern wurde außerorts der Asphaltoberbau verstärkt, innerorts auf ungefähr 150 Metern die Asphaltdeckschicht erneuert. Grund für die Maßnahme waren hier starke Schäden und Unebenheiten der Fahrbahn. Daneben wurden rund 650 Meter Entwässerungsmulden verlegt. Ziel war eine Verbreiterung des Banketts und damit eine erhöhte Verkehrssicherheit.

Ob der letzte Teil der Staatsstraße 2346, westlich von Schwifting bis Landsberg, auch noch erneuert wird? Dazu gebe es noch keine konkreten Pläne, so Julia Haider.

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