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Der Aufstieg des TSV Landsberg in die Fußball-Regionalliga ist ein Meilenstein

Kommentar

Der Aufstieg des TSV Landsberg ist ein Meilenstein in der Landsberger Sportgeschichte

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    Mit 1450 Zuschauern stellte der TSV Landsberg im Top-Spiel gegen den TSV 1860 München II einen neuen Zuschauerrekord auf.
    Mit 1450 Zuschauern stellte der TSV Landsberg im Top-Spiel gegen den TSV 1860 München II einen neuen Zuschauerrekord auf. Foto: Thorsten Jordan

    Nur noch theoretisch besteht die Gefahr, dass die Landsberger Fußballer in der Relegation um den Aufstieg in die Regionalliga kämpfen müssen. Realistisch geht es für die Kicker zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die vierthöchste Liga, ein echter Meilenstein auch für die Stadt Landsberg. Und das, nachdem man zu Beginn der vergangenen Saison schon befürchten musste, die Landsberger könnten die Bayernliga nicht mehr stemmen.

    Mit Ex-Profi Sascha Mölders als Zugpferd sollte bereits in der Saison 2023/24 der Aufstieg geschafft werden. Sportlich wäre es eventuell möglich gewesen, dann verzichtete die damalige Abteilungsleitung und die Landsberger Mannschaft brach auseinander. Der neue Abteilungsleiter Nico Held fand einen Scherbenhaufen vor, hinterließ aber nach gut einem Jahr auch einen solchen. Und aus dem bastelten der aktuelle Abteilungsleiter Werner Seemüller und sein Team ein Projekt, dem man den Aufstieg ohne böses Erwachen auch zutrauen kann.

    In kürzester Zeit hat die neue Abteilungsleitung viel erreicht

    Beachtlich ist allein schon, wie schnell eine neue Führungsriege gefunden wurde, und was diese bereits erreicht hat. In der Mannschaft gab es keine Unruhe, der Sponsoren-Tag war ein enormer Erfolg und das Ansehen der Landsberger Fußballer hat ein neues Niveau. Doch das alles reicht noch lange nicht: Der Umzug ins Sportzentrum muss organisiert werden, die Mannschaft muss auf jeden Fall punktuell verstärkt werden, auch ist die Trainerfrage für die neue Saison noch nicht gelöst.

    In all diesen Bereichen ist den Verantwortlichen ein glückliches Händchen und vor allem Unterstützung zu wünschen. Wie die Spiele in der Regionalliga aussehen könnten, hat das Spitzenspiel in der Bayernliga gezeigt: Die mehr als 1400 Zuschauer sorgten für großartige Stimmung und einen richtig schönen Fußballabend, der Lust auf mehr machte.

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