Eine Vielfalt an unterschiedlichen Baumarten gilt als entscheidender Baustein für den Wald der Zukunft.Foto: Thorsten Jordan (Symbolfoto)
Der Waldbegang des Stadtrats, der als offizielle Sitzung gilt, ist bei den Mitgliedern des Gremiums ein äußerst beliebter Termin. Forstamtschef Michael Siller und sein Team stecken viel Zeit in die Vorbereitungen, und so gibt es stets interessante Einblicke und eine Menge Informationen. Eine der zentralen Erkenntnisse in diesem Jahr: Die Zeichen des Klimawandels wurden in Landsberg schon früh erkannt und der in der Folge notwendige Waldumbau wird konsequent vorangetrieben.
Mehrmals fiel in diesem Zusammenhang der Name von Dr. Gerhard Gaudlitz. Er ist der Vorgänger von Michael Siller als Leiter des städtischen Forstamts, trat das Amt in den 1980er-Jahren an und hatte sich unter anderem den Umbau des Waldes auf die Fahne geschrieben.
Im Schnebling konnten sich die Stadträtinnen und Stadträte nun ein Bild vom Zustand des dortigen Waldes machen. Der Bestand wirkt vital, auch auf ökologische Aspekte wird Wert gelegt. Auffällig war die Vielfalt an unterschiedlichen Baumarten – ein Merkmal, das als entscheidender Baustein für den Wald der Zukunft gilt.
Ein klimaresilienter Mischwald ist deutlich widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit und Schadensereignissen als reine Monokulturen. In Landsberg wurden und werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Wälder auch mit Blick auf die kommenden Generationen als Lebensräume mit vielfältigen Funktionen erhalten bleiben.
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