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Eglinger Bürgermeister zum Haushalt 2025: „Wir sind eine kleine, arme Landgemeinde“

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Eglinger Bürgermeister zum Haushalt 2026: „Wir sind eine kleine, arme Landgemeinde“

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    Der Eglinger Haushaltsplan für 2026 steht.
    Der Eglinger Haushaltsplan für 2026 steht. Foto: Montage: Christian Rudnik, dpa

    Herr Holzer, wie steht die Gemeinde finanziell derzeit da – und was bedeutet das konkret für die Bürger?

    FERDINAND HOLZER: Die Finanzen der Gemeinde Egling an der Paar sind solide. Die Handlungsfähigkeit der Gemeindeverwaltung ist gegeben. Große Projekte können nicht ohne Kreditaufnahme gestemmt werden.

    Ist der neue Haushalt ausgeglichen?

    HOLZER: Ja.

    Welche Projekte profitieren am meisten vom neuen Haushalt? Was wurde verschoben?

    HOLZER: Der Fuß- und Radweg am Dünzelbach, der Kauf eines Mobilbaggers, der Grundstückskauf für die Freiwillige Feuerwehr. Verschoben wird die Sanierung der alten Polizeistation und der Neubau in der Hauptstraße 33.

    Müssen die Bürgerinnen und Bürger mit höheren Gebühren oder Steuern rechnen?

    HOLZER: Nein. Eine Steuererhöhung bzw. Gebührenerhöhung bringt in Summe nicht die benötigten Mittel für die Umsetzung der angedachten Großprojekte.

    Gibt es Bereiche, in denen gespart werden muss? Was bedeutet das für die freiwilligen Leistungen?

    HOLZER: Es wird nicht gespart. Es gibt nichts zu sparen. Die geringen freiwilligen Leistungen werden beibehalten.

    Wie entwickeln sich die wichtigsten Einnahmen – insbesondere die Gewerbesteuer und der Einkommensteueranteil?

    HOLZER: Die Einnahmen sind stabil.

    Wie hoch ist die aktuelle Verschuldung der Gemeinde und sind neue Kredite notwendig?

    HOLZER: Die aktuelle Verschuldung liegt bei 2.704.000 EUR. Dieses Jahr sind keine neuen Kredite vorgesehen.

    Was ist aus Ihrer Sicht die wichtigste Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger zum Haushalt 2026?

    HOLZER: Wir können nur mit dem, was da ist, was machen. Wünsche bleiben oft Wünsche. Wir sind eine kleine, arme Landgemeinde – große Sprünge sind nicht drin. Machen wir das Beste daraus!

    Eglings Bürgermeister Ferdinand Holzer im Büro des Rathauses.
    Eglings Bürgermeister Ferdinand Holzer im Büro des Rathauses. Foto: Thorsten Jordan (Archivbild)

    Die wichtigsten Zahlen des Eglinger Haushalts im Überblick

    • Verwaltungshaushalt: rund 6 Millionen (Mio.) Euro (Vorjahr: 5,7 Millionen)
    • Vermögenshaushalt: rund 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8 Mio.)
    • Gesamthaushaltsvolumen: 7,9 Mio. Euro (Vorjahr: 7,5 Mio.)
    • Zuführung zum Vermögenshaushalt: 146.750 Euro (Vorjahr: 167.464 Euro)
    • Entnahme aus der allgemeinen Rücklage: 0 Euro (Vorjahr: 703.324 Euro)
    • Zuführung zur allgemeinen Rücklage: 588.400 Euro (Vorjahr: 450.217 Euro)
    • Kreditaufnahme: 0 Euro (Vorjahr: 350.000 Euro)
    • Schuldenstand zum 31.12.2025: rund 2,7 Mio. Euro (Vorjahr: 2,5 Euro)
    • Rücklagen zum 31.12.2025: 6000 Euro (Vorjahr: 375.000 Euro)
    • Kreisumlage: rund 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 1,69 Mio. Euro)
    • Gewerbesteuerumlage: 110.000 Euro (Vorjahr: 112.558 Euro)
    • Anteil an der Einkommenssteuer: rund 2,12 Mio. Euro (Vorjahr: 2,1 Mio. Euro)
    • Anteil an der Umsatzsteuer: 66.000 Euro (Vorjahr: 56.386 Euro)
    • Schlüsselzuweisungen: 693.000 Euro (572.755 Euro)
    • Grundsteuer A: 42.000 Euro (2025: 40.741 Euro)
    • Grundsteuer B: 200.000 Euro (2025: 209.460 Euro)
    • Gewerbesteuereinnahmen: 900.000 Euro (2025: 843.130 Euro)
    • Große Bauausgaben: Grundstückskauf FFW (240.000 Euro), Fuß- und Radweg am Dünzelbach mit Brücke (100.000 Euro), PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden (200.000 Euro), Mobilbagger (135.000 Euro)
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