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Erweiterungspläne von 3C-Carbon im Landsberger Süden: Ein gefühlt endloses Verfahren kommt zu einem Abschluss

Kommentar

Erweiterungspläne von 3C-Carbon: Ein gefühlt endloses Verfahren kommt zu einem Abschluss

Dominik Stenzel
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    Die 3C-Carbon-Group möchte ihren Standort auf dem Areal der ehemaligen Lechrainkaserne erweitern.
    Die 3C-Carbon-Group möchte ihren Standort auf dem Areal der ehemaligen Lechrainkaserne erweitern. Foto: Christian Rudnik (Archivbild)

    Die 3C-Carbon-Group hat für ihren Standort im Landsberger Süden schon seit vielen Jahren umfassende Erweiterungspläne in der Schublade. Damit diese auch umgesetzt werden können, müssen die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Nun ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Bebauungsplanverfahren sich in die Länge zieht – in diesem Fall dann aber doch: Sage und schreibe 13 Jahre beschäftigt sich der Stadtrat im Grunde schon mit der Angelegenheit. Zurückzuführen ist das insbesondere auf das aus ökologischer Sicht hochsensible Planungsgebiet. Dennoch wurde es Zeit, dass das Unternehmen Planungssicherheit hat.

    Die 3C-Carbon Group wandelt seit 2004 das Gelände der ehemaligen Lechrainkaserne in einen Technologiepark um. Solche Konversionen, die brachliegende militärische Flächen in zivile Nutzungsformen überführen, sind langwierig und komplex. Allerdings zahlen sich Umwandlungen wie diese aus – im Sinne der Wirtschaftsförderung und einer nachhaltigen Stadtentwicklung.

    Mitglieder des Stadtrats stellen zu Recht kritische Nachfragen

    Für das Unternehmen ist das etwas abseits, an der B17 gelegene Areal der ehemaligen Lechrainkaserne ideal – nicht zuletzt, weil aus betrieblicher Sicht sicherheitsrechtliche Anforderungen bestehen. In den vergangenen Sitzungen gab es seitens der Mitglieder des Stadtrats zu Recht kritische Nachfragen: Diese betrafen etwa die Mitarbeiterwohnungen, den Hubschrauberlandeplatz, die Gebäudehöhen und naturschutzrechtliche Aspekte. Zudem kommt nicht gut an, dass etwa der Bau einer Teststrecke bereits erfolgt ist und unerlaubterweise Wald gerodet wurde.

    Die Stadträtinnen und Stadträte stehen mehrheitlich hinter dem nun verabschiedeten Bebauungsplan – auch, weil Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider in der jüngsten Sitzung Bedenken ausräumen konnte. Es wurden Ausgleichsmaßnahmen und weitere Vorgaben, die das Unternehmen erfüllen muss, vereinbart. Zudem soll das Erweiterungsprojekt eng begleitet werden. Es ist ein Konzept, das überzeugt und ein gefühlt endloses Verfahren zu einem Abschluss bringt.

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