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Geltendorf hängt beim geförderten Wohnraum in der Warteschleife

Geltendorf

Geltendorf hängt beim geförderten Wohnraum in der Warteschleife

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    Ortsschild Ortseinfahrt mit Ortsschild von Geltendorf
    Ortsschild Ortseinfahrt mit Ortsschild von Geltendorf Foto: Julian Leitenstorfer

    In der Bahnhofstraße in Geltendorf will die Gemeinde geförderten Wohnraum schaffen. Dafür wurden nun zwei wichtige Voraussetzungen geschaffen, informiert Bürgermeister Robert Sedlmayr (ÖDP) auf Nachfrage unserer Redaktion. „Zum einen liegt nun der Bescheid des Eisenbahnbundesamts vor, der das Grundstück von Bahnbetriebszwecken freigibt, sodass die Planungshoheit nun bei uns liegt. Zum anderen haben wir einen Satzungsbeschluss zum Baugebiet Geltendorf Süd gefasst.“ Der ermöglicht eine Nachverdichtung im Bereich des Bahnhofes.

    Der Bebauungsplan muss jetzt noch einmal ausgelegt werden und ist dann rechtskräftig, wenn keine Einwände mehr kommen. Wann aber die Kommune ihr Vorhaben, geförderten Wohnraum zu schaffen, umsetzen kann, das ist laut Sedlmayr noch offen. „Unsere Planung ist komplett fertig. Es hängt an der Frage der Fördermittel.“

    Im Auswahlverfahren der Regierung hat Geltendorf die erste Runde überstanden

    Der Freistaat habe nur eine begrenzte Summe dafür bereitgestellt und sehr viele Anträge erhalten, informiert Sedlmayr. Die Prüfung, welche Projekte dieses Jahr letztlich gefördert werden, laufe noch. Die Gemeinde warte auf die Antwort der Regierung von Oberbayern. Immerhin sei das Vorhaben „vorgemerkt“, also im Auswahlverfahren schon mal eine Runde weitergekommen. „Angesichts dessen, dass der Wohnungsbau zur Priorität erklärt wurde, finde ich das Vorgehen dennoch nicht richtig, dass wir hier in der Warteposition hängen“, so der Bürgermeister.

    Angedacht waren in der Bahnhofstraße zunächst zwölf Wohnungen, im Sommer schwenkten die Gemeinderatsmitglieder um auf neun Wohnungen. „Wir haben uns aus Kostengründen dazu entschieden, nur neun Wohnungen zu bauen und auch keine Ein-Zimmer-Wohnungen mehr, sondern Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen.“ Grund seien die steigenden Baukosten. „Am Ende muss es trotz des Zuschusses auch wirtschaftlich sein“, betonte Sedlmayr damals. Jetzt informierte er zudem, dass dort Mitarbeiter aus der Daseinsfürsorge einziehen sollen, also Personal, das beispielsweise in Kindergärten oder der Pflege arbeitet.

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