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In der Fußball-Bezirksliga will Denklingen bei Waldeck-Obermenzing den nächsten Sieg einfahren

Fußball

Bissig und aggressiv im Abstiegskampf: Kirchbichler zeigt, wie es geht

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    Ludwig Kirchbichler (rechts) spielt seit fast 30 Jahren für den VfL Denklingen und ist für das Team im Abstiegskampf extrem wichtig.
    Ludwig Kirchbichler (rechts) spielt seit fast 30 Jahren für den VfL Denklingen und ist für das Team im Abstiegskampf extrem wichtig. Foto: Thomas Ernstberger

    Mehr Urgestein geht nicht: An die 400 Pflichtspiele hat Ludwig Kirchbichler (34) in fast 30 Jahren („seit ich mit fünf angefangen habe, Fußball zu spielen“) für den VfL Denklingen absolviert. „Lude“ ist zudem nicht nur Spieler beim Bezirksligisten, sondern seit fünf Jahren auch Abteilungsleiter. Sowie „das Herz des ganzen Vereins“, wie Spielertrainer Chris Schmitt (36) sagt. Ein anderer Verein? Das kam für ihn nicht infrage: „Da hatte ich nie Ambitionen. Ich kann meine fußballerische Qualität vernünftig einschätzen – und es macht mir einfach Spaß, mit meinen Freunden zu spielen.“

    Vergangenen Sonntag, beim Heimsieg gegen die U23 des FC Deisenhofen, war der Spaß am Fußball besonders groß: Kirchbichler machte auf der linken Seite ein Riesenspiel, „sein bestes in dieser Saison“, lobt Schmitt. „Lude ist ein Mentalitätsmonster, bissig und aggressiv im Zweikampf und vom Einsatz her ein absolutes Vorbild.“ Sowie ein ganz wichtiger Baustein im Abstiegskampf. Und das, nachdem er fast die gesamte vergangene Saison nach einer Achillessehnen-OP ausgefallen und erst in der Sommer-Vorbereitung wieder ins Training eingestiegen war.

    Nur punkten reicht nicht: Denklingen muss gewinnen

    Am Sonntag (Anpfiff um 15 Uhr) muss Denklingen, das derzeit auf Relegationsplatz 13 liegt, beim Tabellenvierten SV Waldeck-Obermenzing ran, der das Hinspiel 2:0 gewann. Für Entwicklungsingenieur Kirchbichler, seit Februar Vater einer Tochter, ist klar: „Dem 3:1 gegen Deisenhofen müssen weitere Siege folgen.“ Auch wenn das richtig schwer wird, weil der VfL in den letzten fünf Saisonspielen mit Waldeck, Planegg, dem MTV München, Pullach und Gilching ausschließlich gegen Mannschaften antreten muss, die aktuell unter den ersten Sieben rangieren.

    Hinter dem Einsatz von Torjäger Ried steht ein Fragezeichen

    „Das wird eine große Herausforderung, aber mir ist nicht angst und bange“, gibt sich Kämpfer Kirchbichler kämpferisch. „Es ist noch alles möglich und dafür werden wir alles raushauen.“ Auch, um unter dem künftigen Trainer Armin Sanktjohanser (35) weiter in der Bezirksliga zu spielen. „Er ist ein absoluter Fußball-Fanatiker, bringt enorme Erfahrung auf dem Platz mit und hat die Trainerseite schon kennengelernt. Und er passt menschlich bestens zu uns“, sagt Spartenleiter Kichbichler. Ob Torjäger Simon Ried (musste gegen Deisenhofen mit einer Oberschenkelzerrung nach einer Stunde ausgewechselt werden) am Sonntag in Waldeck spielen kann, entscheidet sich im Übrigen erst kurzfristig. Schmitt: „Er tut alles dafür, ist zurzeit jeden Tag beim Physio.“

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