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Kinder pflanzen in Landsberg Sträucher und Kräuter für Bienen

Landsberg

Für die Bienen: Kinder pflanzen Sträucher und Kräuter

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    Das Foto zeigt die Teilnehmenden der Pflanzaktion: Die Spieler der ersten E-Jugend-Mannschaft des DJK Schwabhausen mit unter anderem Andreas Graf, Trainer des DJK Schwabhausen; Gabriele Rieger, BN-Ortsgruppe Kaufering, Darjusch Sanktjohanser, Lechpark-Ranger; Thomas Muik, Forstwirt; Raimund Spengler, Imker und Michael Siller, Forstamtsleiter.
    Das Foto zeigt die Teilnehmenden der Pflanzaktion: Die Spieler der ersten E-Jugend-Mannschaft des DJK Schwabhausen mit unter anderem Andreas Graf, Trainer des DJK Schwabhausen; Gabriele Rieger, BN-Ortsgruppe Kaufering, Darjusch Sanktjohanser, Lechpark-Ranger; Thomas Muik, Forstwirt; Raimund Spengler, Imker und Michael Siller, Forstamtsleiter. Foto: Stadt Landsberg

    Das Team des städtischen Forstamts hat im Frühjahr das seit vielen Jahren verwaiste historische Bienenhaus im Lechpark Pössinger Au umfassend saniert. Ergänzend entstand ein neuer Schutzzaun, der sowohl Besucherinnen und Besucher als auch die Bienenvölker schützt. Vor ein paar Tagen beteiligten sich 15 Spieler der ersten Mannschaft der E-Jugend des DJK Schwabhausen mit ihrem Trainer an einer Pflanzaktion rund um das sanierte Bienenhaus.

    Im Rahmen eines Social Days pflanzten die Kinder zahlreiche bienenfreundliche Sträucher und Kräuter – darunter Kornelkirschen, Mispeln und Lavendel, teilt die Stadt in einer Pressemeldung mit. Die neu angelegte Bepflanzung schafft künftig wertvolle Lebensräume sowie ein reichhaltiges Nahrungsangebot für Bienen und andere Insekten. Gleichzeitig stärkte die Aktion den Teamgeist der jungen Sportler. Das Fazit der Kinder nach der Veranstaltung lautete: „Das war viel cooler als die Trampolinhalle.“

    Verschiedene Honigsorten durften probiert werden

    Künftig wird das Bienenhaus von Imker Raimund Spengler genutzt. Vor Ort gab er den Kindern Einblicke in die Welt der Imkerei und die Lebensweise der westlichen Honigbiene. Abgerundet wurde der Nachmittag durch die Verkostung verschiedener Honigsorten. Geplant und durchgeführt wurde die Aktion von BN-Referentin Sophie Greger und Lechpark-Ranger Darjusch Sanktjohanser.

    Das Bienenhaus ist ein Zeugnis traditioneller Imkerei und lokaler Handwerkskunst. Bienenhäuser verbreiteten sich seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die Erfindung des sogenannten „Rähmchens“ und der damit einhergehenden Nutzung der Hinterbehandlungsbeute. Das Rähmchen im Bienenkasten ermöglicht es, die Waben zu ernten, die Honig enthalten, ohne dabei andere Waben zu zerstören. Um die Rähmchen entnehmen zu können, benötigt der Bienenkasten eine Seite, die sich öffnen lässt. Da diese aus Holz gefertigten Bienenkästen nicht witterungsfest sind, benötigt es eine regenfeste Behausung – das Bienenhaus. (AZ)

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