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RKI meldet 133.536 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz erstmals über 600
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Landkreis Landsberg
10.01.2022

Corona-Zahlen im Landkreis Landsberg durchbrechen 10.000er-Marke

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt im Landkreis Landsberg wieder.
Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Seit Pandemiebeginn gibt es im Landkreis Landsberg mehr als 10.000 offiziell registrierte Infektionen mit dem Coronavirus. Aufschiebbare Operationen werden im Klinikum weiterhin nicht durchgeführt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Landsberg 10.129 laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Die fünfstellige Marke wurde mit der Meldung des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen durchbrochen. Im Vergleich zum Vortag wurden 137 neue Infektionen gemeldet.

Im Zusammengang mit Covid-19 starben seit Beginn der Pandemie 117 Personen im Landkreis Landsberg. 8939 Menschen gelten als genesen. Nach Angaben des Landratsamtes Landsberg befinden sich derzeit 1073 Infizierte beziehungsweise positiv Getestete in häuslicher Quarantäne. Darüber hinaus 448 enge Kontaktpersonen.

Nicht mehr alle PCR-Tests werden auf Omikron untersucht

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert (Neuansteckungen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner) liegt aktuell bei 443,7. Laut Landratsamt werden im Klinikum derzeit acht Covid-Patienten behandelt - alle auf der Infektstation. Aktuell gibt es im Landkreis Landsberg 375 Verdachtsfälle mit der Omikronvariante, vier wurden bestätigt. Ab sofort werden nach Angaben des Landratsamtes auf Weisung des Landesamtes für Gesundheit keine Ganz-Genom-Sequenzierungen mehr durchgeführt, sondern lediglich Stichproben bei positiven PCR-Tests gemacht.

Im Hinblick auf die weiterhin angespannte Lage hat die Regierung von Oberbayern 76 oberbayerische Kliniken dazu verpflichtet, weiterhin von sämtlichen unter medizinischen Aspekten aufschiebbaren stationären Behandlungen abzusehen. Die bereits im November 2021 getroffenen Anordnungen, die zunächst bis 10. Januar 2022 befristet waren, werden damit vorerst bis 31. Januar 2022 verlängert. Sie gelten sowohl für 57 COVID-19-Schwerpunktkrankenhäuser (Stufe 3a des Notfallplans zur Corona-Pandemie) als auch für 19 Kliniken, die zuvor COVID-19-Patienten nicht oder nur untergeordnet (Stufe 3b) behandelt hatten. Das wurde am Montag bekanntgegeben. Zu den betroffenen Kliniken zählen unter anderem die Kliniken in Landsberg, Schongau und Weilheim.

Der Belegungsdruck auf den oberbayerischen Intensivstationen ist nach wie vor hoch

"Oberstes Ziel bleibt es, stationäre Kapazitäten für die Versorgung aller Notfall- und Intensivpatienten sicherzustellen. Die Anordnungen sind weiterhin notwendig, weil nach wie vor ein hoher Belegungsdruck für Intensivbetten, die in Oberbayern derzeit zu rund 90 Prozent ausgelastet sind, zu verzeichnen ist. Zugleich steigen aktuell insbesondere aufgrund der Virusvariante Omikron die Infektionszahlen wieder deutlich an", so die Regierung in einer Pressemitteilung. Auch wenn in der aktuellen Phase die Schwere der Krankheitsverläufe bei mit der Omikron-Variante infizierten Personen nicht abschließend beurteilt werden könne, sei doch insbesondere in Hotspots eine deutliche Zunahme der Hospitalisierung feststellbar.

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Medizinisch dringliche Operationen wie zeitkritische Herz- oder Tumor-Operationen sind von der Anordnung weiterhin nicht erfasst. Über die medizinische Dringlichkeit entscheiden die behandelnden Ärzte. Soweit aufgrund der Anordnungen bereits geplante Behandlungen abgesagt werden müssen, werden die betroffenen Patientinnen und Patienten darüber von den jeweiligen Krankenhäusern informiert.

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