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Landsberg: Das Musikinstitut Landsberg zelebriert sein 20-jähriges Bestehen

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Das Musikinstitut Landsberg zelebriert sein 20-jähriges Bestehen

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    Das Musikinstitut hat für sein Sommerfestival ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.
    Das Musikinstitut hat für sein Sommerfestival ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Foto: Musikinstitut Landsberg

    Jährlich präsentiert das Musikinstitut Landsberg im Stadttheater sein Sommerfestival mit einem umfangreichen Programm, welches dieses Jahr unter der Leitung von Yun-Soo Haimerl und Hyoung-Ran Choi sowie ihren Mitarbeitern stand. Ein besonderer Anlass verlieh dem Festival eine zusätzliche Note: Gemeinsam wurde das 20-jährige Bestehen des Instituts in Landsberg zelebriert. Ab September wird im selben Gebäudetrakt des Instituts zusätzlich eine Zeichen- und Malschule eröffnet.

    Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ein vielfältiges Potpourri aus musikalischen Stilrichtungen, darunter Pop und Rock, Klassik und Filmmusik. Ensembles, Bands und Chöre wechselten sich in Formationen ab und begeisterten das Publikum. Ein besonderes Highlight war die „Boomwhackers-Gruppe“, eine Schlagzeuggruppe des Musikinstituts, die mit einer Kombination aus Klang und Rhythmus verschiedene Lieder darbot. Geleitet wurde die Gruppe von ihrem Schlagzeuglehrer Jonny Lucks.

    Das Musikinstitut präsentiert auch anspruchsvolle klassische Stücke

    Den Auftakt des Festivals bildete der zarte Gesang eines Kinderchors, der das Lied „Die Vogelhochzeit“ anstimmte. Es folgten Auftritte von Kindergartenkindern, die unter anderem „Ringel, Ringel, Reihe“ (Einstudierung: Emma Fugatt) und „Kuckuck ruft’s aus dem Wald“ (Einstudierung: Josefine Rottha-Sekaninova) präsentierten. Im Anschluss begeisterte die Band mit einer groß besetzten Version von Adeles „Rolling in the Deep“ und riss das Publikum mit.

    Auch der Chor trat auf.
    Auch der Chor trat auf. Foto: Musikinstitut Landsberg

    Auch anspruchsvolle klassische Stücke standen auf dem Programm, wie die „Waldsteinsonate“ von Ludwig van Beethoven, meisterhaft dargeboten vom langjährigen Musikinstitutsmitglied Lukas Epple. Der junge Pianist Cassian Göbel, Abiturient des musischen Gymnasiums in Augsburg, brillierte mit „Bilder einer Ausstellung – Das große Tor von Kiew“ von M. Mussorgski und verzauberte das Publikum zusammen mit seiner Klavierlehrerin Kie Sato mit einem zweihändigen Stück von Rachmaninoff.

    Opernliebhaber kamen bei der „Habanera“ von G. Bizet, dargeboten von Tatjana Lidner, auf ihre Kosten. Mehrmals begeisterte der Chor des Musikinstituts unter der Leitung von Gesangslehrerin Miho Kim mit Stücken wie „Just the Two of Us“ von Bill Withers und dem Volkslied „Wie schön blüht uns der Maien“. Ein weiteres Highlight war die Darbietung von „Aerials“ von System of A Down durch die Band.

    Lukas Epple spielte die „Waldsteinsonate“ von Ludwig van Beethoven.
    Lukas Epple spielte die „Waldsteinsonate“ von Ludwig van Beethoven. Foto: Musikinstitut Landsberg

    Dem Publikum wird ein abwechslungsreiches Programm geboten

    Für Abwechslung war während des gesamten Festivals gesorgt. Um die optimale Klangqualität zu gewährleisten, war Felix Kohlscheen, Leiter der Gitarrenabteilung, um die Bandbesetzung und die Einstellungen am Gitarrenamp bemüht. Ein weiteres musikalisches Meisterwerk war Julian Krists Solokonzert auf seinem Masterschlagzeug-Set, bei dem er „Master of Puppets“ von Metallica zum Besten gab.

    Den ersten Festivalabschnitt beendete die Alternativ-Metal-Band Sleep Token mit dem orchestral arrangierten Stück „Euclid“, gesungen von den talentierten Sängern Sebastian Mix und Robin Metsch. Den krönenden Abschluss bildete die Band-Performance von Dua Lipas „Dance the Night“ mit der zwölfjährigen Hauptsängerin Jana Justus, die in ihrer rosafarbenen Partybrille das Publikum begeisterte. Bemerkenswert war auch die generationenübergreifende Zusammensetzung der Bands, die Jung und Alt vereinte. (AZ)

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