14 Auszubildende aus Ober- und Niederbayern haben erneut ein Training zur Vorbereitung auf die Berufswettkämpfe absolviert. Die Begabtenförderung im Maurerhandwerk wurde bereits zum elften Mal in München durchgeführt. Die 13 Bauinnungen in Oberbayern sowie vier Innungen aus Niederbayern haben es sich zum Ziel gesetzt, besonders begabte Auszubildende in Techniken zu schulen, die über die reguläre Ausbildung hinausgehen. In dem zweiwöchigen Kurs lernen die Teilnehmenden das Erstellen von hochwertigem Sichtmauerwerk sowie Arbeitsweisen im Gewölbebau. Ziel ist es, Kandidaten aus Bayern optimal auf Berufswettbewerbe wie Euro- oder WorldSkills vorzubereiten.
Der Nationaltrainer für das Maurerhandwerk bei Euro- und WorldSkills, Kevin Schulz aus Brandenburg, lobte das Engagement der Teilnehmer sowie die Einzigartigkeit der Maßnahme in Deutschland: „Der Aufwand, der hier betrieben wird, lohnt sich. Es wäre wünschenswert, wenn dieses Konzept bundesweit umgesetzt würde.“ Die Schirmherrschaft übernahm erneut Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Bei der Zeugnisvergabe wurde er von Norbert Kees, Sprecher der oberbayerischen Obermeister, vertreten. In seiner Laudatio betonte Kees die Karrierechancen im Baugewerbe: „Ihr habt bald den Gesellenbrief in der Tasche. Nutzt die Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung – das ist eure Zukunft.“
Die besten Teilnehmer im Bereich Sichtmauerwerk waren Sebastian Nußhardt (Bauinnung Passau), Simon Werner (Bauinnung Eichstätt) und Florian Bichlmair (Bauinnung Bad Tölz). Von der Bauinnung Landsberg wurde Johanna Geiger vom Ausbildungsbetrieb Schiessl für die Schulung vorgeschlagen. Zum Abschluss unterstrich Obermeister Kees die Attraktivität der Branche: „Das Baugewerbe bietet mit seiner Vielfalt an Berufen für jeden Jugendlichen gute Perspektiven und attraktive Verdienstmöglichkeiten.“
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