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Landsberg: Notaufnahme am Klinikum: Die Rahmenbedingungen sind nicht einfach

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Notaufnahme am Klinikum: Die Rahmenbedingungen sind nicht einfach

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    Im Rahmen der geplanten Erweiterung des Klinikums Landsberg wird auch die Notaufnahme deutlich größer.
    Im Rahmen der geplanten Erweiterung des Klinikums Landsberg wird auch die Notaufnahme deutlich größer. Foto: Christian Rudnik

    Die Fachabteilung Innere Medizin am Klinikum Landsberg wurde im vergangenen Jahr neu aufgeteilt – in drei untereinander eigenständige Sektionen, die aber interdisziplinär Hand in Hand arbeiten. Die spezialisierten Abteilungen sind: Kardiologie/Neurologie mit Allgemeiner Innerer Medizin, Akutgeriatrie und die Zentrale Notaufnahme mit jeweils einem Ärztlichen Leiter an der Spitze. Stefan Kozlik ist dabei der Ärztliche Leiter der Zentralen

    Der 45-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Während seiner Zeit beim Zivildienst in einem Altenpflegeheim war in ihm der Wunsch herangewachsen, Medizin zu studieren, wie er erzählt: „Beim Studium an der Universität Leipzig mit den Famulaturen bekam ich einen Einblick in verschiedene Teilgebiete der Medizin und entschied mich für die Innere Medizin - aufgrund der Nähe zum Patienten, der medizinischen Vielfältigkeit und der teils manuell anspruchsvollen Herausforderungen.“

    Stefan Kozlik ist der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am Klinikum Landsberg.
    Stefan Kozlik ist der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am Klinikum Landsberg. Foto: Klinikum Landsberg

    Das Ziel ist, "den Menschen weiterhin im Fokus zu behalten"

    Gerne erinnert sich Stefan Konzlik an die Ausbildung an seiner ersten Assistenzarztstelle im Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau, insbesondere in den Fachbereichen Onkologie, Pneumologie, Kardiologie und einer sehr großen interdisziplinären Notaufnahme. Seine ganz persönliche „Herzensangelegenheit“ und jetzige Ehefrau führte ihn nach Bayern, wo er in München-Pasing seine Facharztausbildung abschloss. „In dieser Zeit wurde ich stark kardiologisch-rhythmologisch und besonders intensivmedizinisch geprägt.“

    Nach der Gründung seiner Familie zog es Stefan Kozlik aufs Land. Seit Dezember 2017 arbeitete er als Oberarzt der Klinik für Innere Medizin in Landsberg und leitete dort zuerst organisatorisch die Zentrale Notaufnahme mit der neu eröffneten Aufnahmestation. „Seit Dezember 2022 führe ich die neue Zusatzbezeichnung klinische Akut- und Notfallmedizin. Dies eröffnete mir die Möglichkeit, auch die fachliche Leitung der Notaufnahme zu übernehmen.“ 

    Als Ärztlicher Leiter ist es nun seine Aufgabe, „die ZNA als integrierenden Faktor zwischen der ambulanten und stationären Versorgung zu festigen und mit dem geplanten Neubau eine für den Landkreis Landsberg zwingend notwendigen Ausbau der Kapazitätsbedürfnisse zu erreichen“, so Kozlik. Das Ziel des ganzen Teams fasst er so zusammen: „Den Menschen weiterhin im Fokus zu behalten, auch wenn die sehr schwierigen finanziellen, gesetzlichen und personellen Rahmenbedingungen dies immer mehr erschweren.“ (AZ)

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