Vor dem eigentlichen Workshop wurden den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung von „Mental Health“ per Video erläutert und eine Einführung in die gesunde Stressbewältigung gezeigt, um die Teilnehmenden für die Zusammenhänge zwischen Stress und Wohlbefinden zu sensibilisieren. Anschließend fand an zwei Schulvormittagen an der Johann-Winklhofer-Realschule der besondere Workshop statt, der von den Coaches des Vertrauenswerks – Simone Ettner, Stephanie Huhn und Markus Huke – abgehalten wurde. Ziel war es, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte für das Thema mentale Gesundheit zu sensibilisieren und ihnen wertvolle Werkzeuge für den Umgang mit psychischen Belastungen an die Hand zu geben.
Im Anschluss folgte ein praktischer Teil, der in drei Workshops gegliedert war. Es war den Schülerinnen und Schüler möglich, zwei dieser Workshops zu besuchen, in denen sie aktiv Methoden zur Stressreduktion, zum Nachdenken über eigene Ressourcen und die Bedeutung von Dankbarkeit kennenlernten. Besonders die sogenannte „Magic Zone“ und das „Stressdreieck“ wurden vorgestellt – Ansätze, um in herausfordernden Situationen schnell wieder in eine positive Haltung zu gelangen.
Das Programm umfasste auch zentrale Themen wie Erwartungen, Wahrnehmung von Grenzen und Beobachtung von Gefühlen, um den Jugendlichen ein besseres Verständnis für ihre eigenen Reaktionen zu ermöglichen. Ziel war es, die Selbstwahrnehmung zu stärken und Strategien für den Alltag zu vermitteln.
Vier Wochen nach dem Workshop findet eine Online-Nachfolgesession statt, in der die Teilnehmenden weitere Fragen stellen und Themen, die sie beschäftigen, einbringen können.
Zusätzlich fand eine Lehrerfortbildung statt, bei der ein Stress-Anteils-Test vorgestellt wurde, gefolgt von Workshops zu den verschiedenen Stresstypen. Zudem wurde ein Elternabend angeboten. Das Projekt wurde großzügig gesponsert vom Rotary Club Landsberg am Lech, dem Elternbeirat der Johann-Winklhofer-Realschule sowie dem Förderverein der Schule.
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