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Dießen

18.10.2018

2. Bundesliga: Dießener Schützen rüsten sich für den einzigen Heimwettkampf

Die 2. Bundesliga der Luftgewehrschützen kommt an den Ammersee: Die FSG Dießen (im Bild Maximilian Ulbrich und Alisa Zirfaß) wollen am Sonntag zu Hause den letzten Tabellenplatz verlassen.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Es wird das erste und in dieser Saison einzige Heimspiel für die FSG Dießen: Am Sonntag richtet sie einen Wettkampf in der 2. Bundesliga aus.

So war das ja nicht gedacht. Die FSG Dießen geht mit dem Luftgewehr bei ihrer Heimpremiere in der 2. Bundesliga Süd am Sonntag als Schlusslicht an den Stand. Diese unerwünschte Situation gilt es gegen die beiden Mitaufsteiger Burglauer und Obing zu ändern.

Ganz unerwartet trifft die Ammerseetruppe die Lage nach dem ersten Wettkampftag nicht, zumal mit Maximilian Ulbrich die Nummer eins nicht zur Verfügung stand und die Liga bärenstark besetzt ist. „Das eingetretene Szenario war unsererseits schon auch mit berücksichtigt, dass es so kommen könnte“, versichert Schützenmeister Jakob Stainer. Aber jetzt müssen die ersten Punkte her. „Schon allein, um die Rote Laterne, die keiner braucht, abzugeben“, so Stainer.

Dießen will den letzten Tabellenplatz verlassen

Burglauer und Obing haben mit Dießen und Saltendorf II in der vergangenen Saison den Einzug in die 2. Bundesliga geschafft. Bei den Aufstiegskämpfen hatte die FSG zwar einiges mehr zu bieten als ihre beiden Gegner. Doch das ist zumindest im Falle Burglauer kein Maßstab mehr.

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Um im zweiten Anlauf mehr als nur ein Jahr in der 2. Liga zu bleiben, haben die Unterfranken gleich vier Neuzugänge an Land gezogen. Unter anderem Susanne Holzer aus Eppan mit dem beachtlichen Schnitt von 393,75 Ringen. Zum Auftakt war die Südtirolerin bei der äußerst unglücklichen 2:3-Niederlage gegen Kastl und dem anschließenden 3:2-Erfolg über Plattling aber noch nicht mit von der Partie. Das wird eine ganz harte Nuss für die Gastgeber.

Die FSG bekommt ihren Topathleten zurück

Etwas leichter erscheint die Aufgabe gegen das weitgehend mit Frauen besetzte Obing, das in den ersten zwei Partien auf den vorderen Positionen nicht ganz den Schnitt der FSG erreicht hat. Gespannt darf man natürlich sein, welche Form Maximilian Ulbrich von seinem rund zweiwöchigen Abstecher den „Youth Olympic Games“ nach Buenos Aires – Platz sechs in der Weltelite (wir berichteten) – mitbringt.

Jakob Stainer geht davon aus, dass er rechtzeitig aus Südamerika zurückkehrt. Ulbrich wird gegen die Burglauer Spitzenkraft Antonia Back, die in den ersten zwei Paarungen jeweils 394 Ringe erzielte, schon zur Bestform gezwungen. Auf den nächsten Positionen dürften Stephan Sanktjohanser und nach ihrem tollen Einstand Neuzugang Alisa Zirfaß gesetzt sein. Wer auf Position vier und fünf für das Team von Lisi Stainer in den Wettkampf geht, ist noch offen.

Zu wünschen wäre der FSG entsprechendes Zuschauerinteresse. Schließlich ist es die einzige Gelegenheit in dieser Saison, dass derart viele Luftgewehr-Asse bei ihren sicherlich sehr spannenden Wettkämpfen am Ammersee beobachtet werden können. Mit dabei ist als viertes Team ja auch noch der aktuelle Spitzenreiter Der Bund München II.

So sieht der Wettkampffahrplan aus:

Sonntag, 21. Oktober, Gruppe I in Dießen: 11 Uhr Dießen - Burglauer; 12.30 Uhr Obing - Der Bund München II; 14.45 Uhr Burglauer - Der Bund; 16.15 Uhr FSG Dießen - SG Obing.

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