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Bayernliga mit Englischer Woche

20.07.2015

Auf den TSV wartet eine harte Nuss

Keine Pause für die Fußballer des TSV Landsberg: Nach dem Auftaktsieg zu Hause gegen Schwabmünchen ist Trainer Sven Kresin am morgigen Mittwoch mit seinem Team in Wolfratshausen zu Gast.
Bild: Julian Leitenstorfer

Landsberger sind am Mittwochabend in Wolfratshausen zu Gast. Um dort zu punkten, muss noch einiges besser werden

Das Fazit von Landsbergs Trainer Sven Kresin nach dem ersten Punktspiel überrascht nicht: „Vom Ergebnis her bin ich zufrieden, vom Spiel her nicht.“ Es habe zu lange gedauert, bis seine Mannschaft tatsächlich ins Spiel gekommen ist gegen Schwabmünchen – vor allem Rainer Storhas und Maximilian Süli, die Doppel-Sechs, taten sich mit dem Spielaufbau schwer.

Das hat seiner Meinung nach auch am Toto-Pokal-Spiel gegen Mering gelegen, denn diese Partie habe durchaus Substanz gekostet, räumt er ein.

Umso besser, dass man dennoch den ersten Sieg feiern konnte, denn Schwabmünchen habe sich in guter Verfassung präsentiert – allerdings auch was die schauspielerische Qualität betrifft: „Wie da manchmal nur in der Nähe des Sechzehners ein Strafstoß gefordert wurde“, will er gar nicht weiter kommentieren.

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Vielmehr gilt die Konzentration jetzt Wolfratshausen, das mit einer 1:2-Niederlage in Unterföhring gestartet ist. „Wolfratshausen hat einen guten Trainer, der weiß, wie er gegen den Ball spielen muss“, sagt Kresin. Auch habe sich der BFC bislang sehr heimstark präsentiert – insgesamt „eine harte Nuss, die wir erst mal knacken müssen“.

Wichtig sei auch, mit den Kräften hauszuhalten, denn da die Landsberger auch weiter im Toto-Pokal spielen, stehen noch mehrere Englische Wochen an. „In den nächsten drei Wochen werden wir uns wohl von Punkt zu Punkt hangeln, aber dann sollten wir genug Substanz haben, um eine ordentliche Vorrunde hinlegen zu können.“

Am ersten Bayernliga-Wochenende fand ja auch die Endrunde des VR-Bank-Cups statt (wir berichteten). Dass sich der Titelverteidiger TSV Landsberg diesmal mit dem dritten Platz begnügen muss, kann Kresin verkraften. „Natürlich will man gewinnen, und den Siegerscheck kann der Verein brauchen“, räumt er ein – wichtiger sei jedoch, dass alle Spieler gesund sind und die jungen Akteure auch Einsatzzeiten bekommen haben.

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