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Floorball

21.02.2015

Auf direktem Weg zurück in die Erfolgsspur

Red-Hocks-Kapitän Maximilian Falkenberger will sein Team gegen Hamburg zu einem Sieg führen – dann könnten die Kauferinger wieder die Play-down-Plätze in der ersten Bundesliga verlassen.
Bild: Thorsten Jordan

Wenn die Red Hocks am Samstag zu Hause gegen Hamburg gewinnen, sieht es schon wieder viel besser aus

Wichtige Spiele gegen direkte Tabellennachbarn gab es in den vergangenen Wochen zuhauf für die Red Hocks Kaufering. Der jeweilige Ausgang ist bekannt – zuletzt setzte es einige schmerzhafte Niederlagen, Platz 7 und damit einen Rang unterhalb des Play-off-Strichs. Nun gilt es also am heutigen Samstag, ab 18 Uhr, zu Hause gegen die Piranhhas aus Hamburg zu punkten.

Die Norddeutschen mit der eigenwilligen Schreibweise ihres Beinamens haben sich nach einer schwierigen Vorjahressaison endgültig berappelt und konnten bisher zwei Punkte mehr als die Red Hocks verbuchen. Dabei kamen vor allem die Kampfkraft und das taktische Geschick der Hansestädter zum Tragen. Attribute, die sich auch Kaufering auf die Fahnen schreiben will. Alles in allem ist also mit einem hart umkämpften Spiel zu rechnen, denn beide Kontrahenten wissen natürlich um die Tragweite dieses Aufeinandertreffens.

Die Raubfische von der Elbe vertrauten zuletzt immer auf eine massive, dicht gestaffelte Abwehr und überfallartige Angriffe, garniert mit einiger Schussgewalt. Emsigste Punktesammler der Piranhhas sind Leander Stüble, der Finne Timo-Toumas Koivisto und Jonas Hoffmann. Vor allem die beiden letzteren Akteure hatten im Hinspiel mit ihrem dynamischen Zusammenspiel der Abwehr der Red Hocks ein ums andere Mal Probleme bereitet, diesmal will und muss man besser gewappnet sein und kompromissloser in den eigenen Ecken und vor dem Tor agieren.

Personell hat sich die Lage im Kauferinger Lager nur unwesentlich entspannt. Tino von Pritzbuer ist wieder fit, ebenso wie Andreas Weh. Auch Schlussmann Tobias Dahme und Stefan Weh können wieder ins Geschehen eingreifen. Verhindert ist dagegen weiterhin Angreifer Tobias Hutter, ebenso Abräumer Kevin Keß. Andreas Finkenzeller, der zuletzt an einer Handverletzung laborierte, steigt erst in näherer Zukunft wieder ins Training ein, unter der Woche erwischte es auch noch Verteidiger Martin Klöck.

Keine leichte Aufgabe also für Trainer Christoph Huber, der, ebenso wie die anderen Verantwortlichen und das gesamte Team, auf den lang ersehnten Befreiungsschlag hofft. Gelänge ein Sieg gegen Hamburg, wären die Red Hocks wieder mitten drin im Rennen um die Play-off-Plätze und den vorzeitigen Klassenerhalt. Anlass zur Zuversicht geben die ungebrochen hohe Motivation und der große Einsatz aller Spieler im Training.

Nun soll der Knoten in den Köpfen und auf dem Spielfeld endlich wieder platzen. Das Zünglein an der Waage könnten dabei die eigenen Zuschauer sein, die zuletzt trotz der enttäuschenden Resultate treu und zahlreich den Weg ins Sportzentrum fanden. Anpfiff im Kauferinger Sportzentrum ist am heutigen Samstag um 18 Uhr. (lt)

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