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Landsberg

12.11.2018

Basketball: Für den Coach ist das Spiel vorzeitig zu Ende

Für Trainer Ryan Broker war in Unterhaching vorzeitig Schluss: Er wurde von den Schiedsrichtern vorzeitig zum Duschen geschickt. Auf der Verliererstraße waren die Landsberger aber bereits vorher.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Das Team HSB Landsberg verliert in Unterhaching nicht nur das Spiel deutlich, sondern auch seinen Trainer.

Deutlich fiel die Niederlage der Landsberger Basketballer in Unterhaching aus. Mit 83:103 musste sich das Team von Trainer Ryan Broker geschlagen geben. Verdient, wie Landsbergs Mannschaftbetreuer Horst Geiger sagt. Denn die Gastgeber waren dem Team Heimerer Schulen körperlich - und auch was das Tempo betrifft - überlegen. Mit der Niederlage haben die Landsberger auch in Sachen Aufstieg einen Rückschlag erlitten. In der Bayernliga Süd sind sie auf Rang fünf abgerutscht.

Das erste Viertel war der Knackpunkt in dieser Partie. Während Unterhaching von Beginn ein hohes Tempo ging, konnten die Landsberger nicht mithalten. Und sie machten einen Fehler, der sich später rächen sollte: Sie ärgerten sich über die Entscheidungen der Schiedsrichter und zeigten das auch. „Damit, dass wir die Entscheidungen permanent kommentiert haben, konnten wir die Unparteiischen natürlich nicht für uns einnehmen“, sagt Geiger.

Das Klatschen werteten die Schiris als höhnischen Beifall

Tatsächlich hatten bei den Landsbergern am Ende drei Spieler vier Fouls auf dem Konto und für Trainer Ryan Broker war die Partie schon zu Beginn des letzten Viertels beendet. Zunächst habe der Coach, der wieder mitspielte, ein fragwürdiges sogenanntes unsportliches Foul erhalten – kann im Basketball immer wieder mal vorkommen und hat nichts damit zu tun, eine Verletzung des Gegners billigend in Kauf zu nehmen. Es kann auch gegeben werden, wenn zum Beispiel ein Konter etwas ruppig unterbunden wird.

Das Problem für Broker war, dass er daraufhin seine Mannschaft anfeuerte und in die Hände klatschte. Das jedoch werteten die Schiedsrichter als höhnischen Beifall, gaben noch ein technisches Foul hinterher und Broker musste in die Kabine. „Damit hatten wir auch den Coach verloren“, sagt Geiger.

Landsberg läuft komplett hinterher

Ob die Landsberger ohne diesen Vorfall jedoch noch das Spiel hätten drehen können, ist fraglich – zu deutlich war Unterhaching schon weggezogen. Nur ein Mal, im ersten Viertel, lag das Team Heimerer Schulen kurz mit 4:3 vorne, dann folgte ein 19:2-Lauf der Gastgeber und nach den ersten zehn Spielminuten lag Landsberg 17:30 zurück.

Zwar konnten die weiteren Viertel ausgeglichener gestaltet werden, doch aufholen konnte man den Rückstand nicht mehr. Dem 33:47-Halbzeitstand folgten ein 58:72 nach dem dritten Viertel und der 83:103-Endstand.

Dabei haben die Landsberger sieben Dreier erzielt – bei den Gastgebern waren es aber deren elf. Wie erwartet war Sharif Hudson mit 32 Punkten bester Scorer im Team Heimerer, sein Kontrahent Niklas Kropp, hinter Hudson zweitbester Scorer in der Liga, konnte ihn mit 37 Punkten nur knapp übertrumpfen.

Jetzt heißt es abhaken und auf die nächsten Aufgaben konzentrieren. Gut für die Landsberger, dass auch die Memminger eine Niederlage kassierten und damit kein Team in der Liga mehr ungeschlagen ist.

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