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Fuchstal plant einen Umbruch

08.05.2015

Bernd Oerther verlässt den SVF

Nach dieser Saison gehen Trainer Bernd Oerther und der SV Fuchstal getrennte Wege – man hat sich im beiderseitigen Einvernehmen getrennt.
Bild: Thorsten Jordan

Verein und Trainer haben sich einvernehmlich getrennt

 Zwölf Jahre – mit einer kurzen Unterbrechung – war Bernd Oerther Trainer beim SV Fuchstal. Am Ende der Saison ist Schluss. Am vergangenen Donnerstag haben sich Trainer und Verein einvernehmlich getrennt, wie zweiter Abteilungsleiter Thomas Kollek bestätigt. Aus „sportlichen und persönlichen Gründen“ habe er die Entscheidung getroffen, sagt Oerther.

Nicht nur Bernd Oerther wird den Verein nach dieser Saison verlassen, einige Spieler haben angekündigt, ihre Karriere zu beenden, doch Kollek rechnet noch mit weiteren Abgängen, auch aus beruflichen Gründen. „Wir werden einen Umbruch vornehmen und die Jugendlichen spielen lassen“, kündigt Kollek an.

Zwischen der Abteilungsleitung und Oerther habe es während der Saison bereits einige Gespräche gegeben, jetzt sei man zu der Entscheidung gekommen, dass man sich am Ende der Saison trennt.

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„Die jungen Wilden werden jetzt ins kalte Wasser geworfen“, sagt Kollek – einige hätten aber bereits in der ersten Mannschaft Erfahrung sammeln können. Diese müssten jetzt eben mehr Verantwortung übernehmen, wobei Kollek nicht ausschließen will, dass der eine oder andere erfahrene Spieler zum SV Fuchstal stoßen wird.

Aus Sicht der Abteilungsleitung sei es an der Zeit, diesen Umbruch zu wagen, auch wenn man eventuell in Kauf nehmen wird, die Kreisliga nicht halten zu können. Was die Trainerfrage betreffe, so habe man hier bereits „erste Schritte eingeleitet“, um einen Nachfolger zu finden. In erster Linie gehe es jetzt aber darum, in dieser Saison die Klasse zu halten, um „dem Trainer und den verdienten Spielern, die ihre Karriere beenden, ein Happy-End zu bieten“. Mit einem Sieg in Gernlinden wäre man diesem Ziel schon einen großen Schritt näher.

Ob es für den VfL Kaufering in dieser Saison noch ein Happy-End geben wird, das liegt nicht mehr in der Hand von Trainer Franz Holl oder den Spielern. Zwar steht der VfL auf Platz eins in der Kreisliga Augsburg, aber mit zwei beziehungsweise drei Spielen mehr als die Konkurrenz. „Wir können nur auf uns schauen, und unsere Spiele durchziehen“, sagt Holl – dann müsse man abwarten, ob die Rivalen noch ausrutschen.

Am Sonntag sind die Kauferinger in Ottmaring zu Gast, und Holl erwartet dort ein „sehr intensives“ Spiel – Ottmaring wird alles, was es hat, in die Waagschale werfen, denn es fehlt dem SVO nur ein Punkt auf den Relegationsplatz und zwei zum Klassenerhalt. Den Trainer der Gastgeber, Werner Heiß, kennt Holl gut und ist überzeugt, dass er sein Team entsprechend einstellen wird. Immerhin: Holl hat genügend Spieler aus der A-Jugend zur Verfügung, um auch seine eigene Taktik umsetzen zu können.

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