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Bayernliga

28.03.2016

Da wäre noch mehr möglich gewesen

Nicht nur Philipp Siegwart (links) und Alexander Buschel hatten einiges zu besprechen – die Enttäuschung ist den Landsbergern anzusehen, denn gegen Rosenheim wäre mehr möglich gewesen.
Bild: Julian Leitenstorfer

TSV Landsberg holt aus zwei Spielen drei Punkte

Nur zu gerne hätten die Landsberger Bayernliga-Kicker an diesem Wochenende die 40-Punkte-Marke geknackt. Nach dem Spiel am Samstag hatte es auch noch gut ausgesehen, doch gegen Rosenheim kassierte der TSV eine unnötige 1:2-Niederlage. Unnötig vor allem deshalb, weil die Gastgeber viele Chancen, die Partie vorzeitig zu ihren Gunsten zu entscheiden, vergaben und deshalb nach einem mustergültigen Konter mit leeren Händen dastanden.

Die Gäste aus Rosenheim zeigten die reifere Spielanlage, doch Landsberg hielt mit viel Einsatz und Kampfgeist dagegen. Je länger das Spiel dauerte, umso besser kam die Heimelf rein und hielt die Partie offen. Großes Manko allerdings: Der letzte Pass kam zu selten an, und wenn, dann konnte er nicht verwertet werden.

Nach einer Ecke in der 18. stand Rosenheims Korbinian Linner ganz allein vor Keeper Heiland, und dieser hatte keine Chance – 1:0 für die Gäste. Landsberg ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen, hatte stattdessen mehr Ballbesitz und spielte sich mit schönen Kombinationen vors Rosenheimer Tor – wo immer wieder Endstation war. Erst in der 40. Minute kam Philipp Siegwart im Strafraum zu Fall und den Elfmeter verwandelte Armin Sanktjohanser zum verdienten Ausgleich. Nach der Pause hatten die Landsberger in den ersten zwanzig Minuten einige „Hundertprozentige“, vergaben diese aber deutlich. Auf der anderen Seite musste Heiland nur ein Mal retten – als die Rosenheimer das zweite Mal – es war bereits die 78. Minute – gefährlich vors Landsberger Tor kamen, war Heiland chancenlos und Danijel Majdancevic erzielte den Siegtreffer für die Gäste. Landsberg mühte sich weiter, aber die Schwäche im Abschluss ließ sich nicht abstellen. Zum Schluss kassierte Charly Fülla noch Gelb-Rot – auch das spielte keine Rolle mehr.

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Mit Pflichtaufgaben ist das ja immer so eine Sache: Oft gestalten sie sich bedeutend schwieriger als erwartet. Nicht so für den TSV Landsberg bei Schlusslicht Ruhmannsfelden. Mit 4:1 wurde am Ende ein deutlicher und verdienter Sieg eingefahren. Auch wenn Interimstrainer Roland Krötz den einen oder anderen Kritikpunkt fand. „Es war ein Arbeitssieg“, fasst er die Partie am Karsamstag zusammen. Dabei begannen die Landsberger sehr gut und erzwangen schon nach zehn Minuten ein Eigentor der Gastgeber. Nur eine Minute später fiel dann auch das 2:0 durch Rainer Storhas. „Trotzdem haben wir danach ein wenig den Faden verloren“, so Krötz. Und es blieb beim 2:0 zur Pause.

Dafür begann die zweite Halbzeit wieder perfekt, denn praktisch der erste Angriff in der 46. führte schon zum 3:0 durch Philipp Siegwart. Nun hatten die Landsberger die Partie wieder im Griff – bis ein langer Ball der Gastgeber in der 53. kam. „Da haben wir nicht so gut verteidigt“, räumt Krötz ein – und die Heimelf kam zum Anschluss. Ehe es aber noch mal eng werden konnte, machten die Landsberger den Sack zu: Stefan Strohhofer traf in der 77. zum 4:1 und damit war die Entscheidung gefallen. Verdient war der Sieg allemal, denn „eigentlich hatte auch Charly Fülla getroffen, aber sein Tor wurde wegen Abseits nicht gegeben, und einen Elfmeter hätten wir auch noch bekommen müssen“, sagt Krötz – aber 4:1 war immerhin ein klarer Sieg.

Landsberg: Heiland, Buschel, Birkner, Nichelmann, Gilg, Sanktjohanser (55. Fülla), Storhas, Spannenberger (64. Beqiri), Nuscheler (81. Kusterer), Strohhofer, Siegwart

Ruhmannsfelden: Kopp, Schmidt (83. Bugl), Hauner, Kress, M. Wittenzeller, Kilger, Pfeffer, J. Wittenzeller, S. Wittenzeller, Weidlich, Bielmeier (65. Müller)

Landsberg: Heiland, Gilg, Nichelmann, Birkner, Sanktjohanser (62. Buschel), Spannenberger (46. Beqiri), Storhas, Nuscheler, Fülla, Strohhofer, Siegwart

Rosenheim: Süßmaier, Ma. Wallner (74. Weber), Lenz, Ch. Wallner, Marinkovic (55. Majdancevic), Linner, Shabani, Köhler, Hauswirth, Obermair, Tomic (90. Mi. Wallner).

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